Vereinsleben

Walternienburger Sportplatz in Topverfassung

Vorsitzender Reinhard Werner und sein Team mähen jede Woche und sorgen für eine nötige Nachsaat.

Von Simone Zander
Die schöne Sportanlage in Walternienburg lädt geradzu zum Sporttreiben ein. Doch bisher war dies aufgrund der hohen Inzidenzzahlen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich. Nun ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Die schöne Sportanlage in Walternienburg lädt geradzu zum Sporttreiben ein. Doch bisher war dies aufgrund der hohen Inzidenzzahlen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich. Nun ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Foto: Sport Print Zander

Walternienburg.

Die Sportanlage in Walternienburg lädt in ihrem schönen grünen Gewand geradezu zum Sporttreiben ein. Nach den erneuten Lockerungen könnten die Vereinsmitglieder des Walternienburger SV (WSV) und der FSG Walternienburg/Güterglück sowie alle anderen Sportler auch wieder trainieren, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 liegt, zumindest im Freien in Gruppen bis höchstens 25 Personen, einschließlich des Trainers. Dies ist ein kleiner Lichtblick am Ende des Tunnels.

„Alles auf Sparflamme“

Denn bisher läuft in Walternienburg „alles auf Sparflamme“, teilte Reinhard Werner, Vorsitzender des WSV, mit. „Unsere Fußballer hatten bis vor etwas über drei Wochen wieder einmal pro Woche trainiert. Doch dann wurde ja wieder alles gesperrt.“

Aber auch für Reinhard Werner ist „Licht im Tunnel zu sehen“ und er rechnet damit, dass seine Teams „vielleicht im September wieder loslegen können“. „Mit den Alten Herren geht es eventuell sogar schon im August, so dass wir noch ein paar Freundschaftsspiele bestreiten können“, hofft er.

Dass die Sportanlage in Walternienburg so gepflegt aussieht, ist kein Zufall: „Wir wenden dafür viel Zeit auf. Ich habe jemanden von unseren Sportfreunden gewonnen, der mit mir die Pflege vom Sportplatz übernommen hat. Wir mähen jede Woche einmal und haben auch die ganzen Randflächen mit Hilfe von ABM-Kräften, die alle acht Wochen einmal kommen, sehr gut im Griff.“

Reinhard Werner und sein Verein haben sich um Zuschüsse für eine Nachsaat auf dem Sportplatz bemüht, weil „das Unkraut stark hervorgetreten war und wir dies durch eine dichte Grasnarbe unterbinden wollen“, erklärte der Vereinschef, der auch das Amt des Abteilungsleiters Fußball inne hat.

Die Nachsaat wurde von der Firma Keller und Tersch aus Schönebeck vorgenommen, die gerade dabei ist, den grundhaften Ausbau des Zerbster „Friedrich-Ludwig-Jahn“-Stadions zu realisieren.