Spa-Francorchamps (dpa) - Im Zuge der umfassenden Regeländerungen von der Saison 2021 an prüft die Formel 1 ein neues Qualifikationsformat.

Wie das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" berichtete, gibt es Überlegungen, das Samstag-Qualifying an Rennwochenenden viermal pro Jahr durch eine Art Mini-Grand-Prix zu ersetzen und so auf ausgewählten Rennstrecken für mehr Action zu sorgen. Demnach soll ein Rennen über 100 Kilometer anstelle der Qualifikation treten, in der aktuell in drei K.o.-Phasen die Startaufstellung ermittelt wird.

Der Plan: Die Startaufstellung des Sprintrennens am Samstag ergibt sich automatisch durch den umgekehrten Stand in der WM-Gesamtwertung. Aus dem Ergebnis des Wettkampfes erschließt sich folglich die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag. Als Strecken sollen beispielsweise die Kurse in China, Spanien oder Frankreich in Frage kommen. Enge Stadtkurse wie in Monaco oder Singapur seien hingegen für das neue Vorhaben eher ungeeignet, hieß es. Dort soll die Pole Position auch weiter in einem normalen Qualifying ermittelt werden.

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