Unter 80 Mitgliedern einer Gruppe der IHK Magdeburg wurde diese Woche die 1000. Besucherin des Zerbener Schlosses ausgelost: Renate Wendler. Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz begrüßte sie und überreichte ihr ein kleines Erinnerungsgeschenk.

Zerben/Parey. Gezählt wurden die Besucher seit der Einweihung des sanierten Schlosses im März vergangenen Jah- res. Einzelbesucher und Grup- pen kamen seither zahlreich und nahmen überwiegend an Führungen durchs Schloss teil.

Das galt auch für die große Gruppe von der IHK Magdeburg, die mit zwei Bussen gekommen war. "Die touristische Entwicklung der Region ist ein Aspekt der Kammerarbeit", begründete Wolfgang Mihlan, Referent für Verkehrswirtschaft und zusammen mit Jutta Marquardt, Leiterin des Servicecenters, verantwortlich für diesen Ausflug. Jedes Jahr werde eine solche Tour unternommen, damit die IHK-Mitarbeiter die Region besser kennen- lernen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse weitergeben. "Wir haben so viele Kontakte zu Unternehmern", sagte Mihlan. So werde Vieles durch Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet und das Interesse für entsprechende Besuche bei anderen geweckt.

Dass die IHK dieses Jahr Elbe-Parey als Ziel auswählte, ist Jutta Marquardt zu verdanken. Sie hatte sich bei einem privaten Ausflug das Erlebnisdorf Parey angeschaut. "Auf der Rückfahrt haben wir den Wegweiser zum Schloss Zerben gesehen und uns spontan entschlossen, dorthin abzubiegen." Sie sei dann so begeistert gewesen, dass sie dieses Ziel für die Fachexkursion der IHK empfohlen habe. Schon auf der Hinfahrt sei in den Bussen ein Teil des "Effi Briest"-Films mit Hanna Schygulla angeschaut worden, so dass die Teilnehmer auf den Schlossbesuch eingestimmt und neugierig gemacht wurden. Die Führung habe ihnen dann auch sehr gefallen. Auch Kaffee und Kuchen gab es noch, bevor ein Teil der Gruppe zu Fuß in Richtung Parey aufbrach. Über den alten Deich ging\'s zum Erlebnisdorf, wo eine Mühlenfloßfahrt geplant war. Auch das, was Björn Thomas mit seinem Team hier entwickelt hat, sei überaus interessant für die IHK-Mitarbeiter, betonten Wolfgang Mihlan und Jutta Marquardt. Die Unterkunftsmöglichkeiten auf den Hausbooten zum Beispiel seien durchaus etwas Besonderes. Außer den beiden kannte vorher noch keiner aus der Gruppe diese beiden Ziele.

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