Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Altensalzwedel ist am Mittwochabend gegründet worden. Erste Aufgaben sind das Vorbereiten des Gemeinde-Feuerwehrtages und der 80-Jahr-Feier.

Altensalzwedel l "Wir wollen gern weiterhin Veranstaltungen fürs Dorf organisieren. Doch da wird es uns als Feuerwehr immer schwerer gemacht", sagte Altensalzwedels Wehrleiter Andreas Mattausch. Auch der Ausschank durch die Wehr werde nicht mehr genehmigt. Das Land dringe darauf, dass Fördervereine gegründet werden. Das sei eine Rechtsform, die vom Staat gefördert werden könne und die die notwendige Unterstützung für Feste und mehr geben könne, machte er deutlich. Wichtig sei die Gemeinnützigkeit. Schließlich gehe es in erster Linie um das Geld.

"Die Winterfelder Wehr hat schon einen Förderverein, die Apenburger auch. Deshalb sollten wir nachziehen", regte Andreas Mattausch an. Die dortigen Vorstände hätten bereits signalisiert, den neuen Verein zu unterstützen, verwies der Wehrleiter auf das gute Miteinander im Flecken Apenburg-Winterfeld.

Im Vorfeld seien die Kameraden unterwegs gewesen, um Freiwillige zu finden, die bereit seien, im Vereinsvorstand mitzuarbeiten. "Das war nicht leicht, doch wir sind fündig geworden", berichtete Andreas Mattausch. Deshalb stehe der Gründung des Vereins nichts im Weg. Diesem Vorschlag stimmten die Anwesenden im vollbesetzten Feuerwehr-Versammlungsraum zu.

Sie sprachen Stefan Riebau als Vorsitzenden das Vertrauen aus. Als seine Stellvertreterin will sich Marie-Christin Busse engagieren. Die Aufgabe des Schatzmeisters übernimmt Ramona Vogel, die von Mandy Bierstedt vertreten wird. Für die Schriftführung zeichnet Stefanie Lange verantwortlich. Als Beisitzer aus der Einsatzabteilung erklärten Jörg Dauenheimer und Franz Juhl ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Die Alters- und Ehrenabteilung wird im Vorstand durch Hans-Jürgen Busse und Wilfried Benecke vertreten. Für die Neugewählten gab es einen sonnigen Blumengruß als Ansporn.

Andreas Mattausch hofft, dass alle Feuerwehrmitglieder auch Mitglied im Förderverein werden. Dieser stehe auch den Dorfbewohnern offen, die die schnelle Truppe auf diese Weise unterstützen können.

Der Wehrleiter und sein Stellvertreter versprachen, den Vereinsvorstand zu unterstützen, wenn Hilfe gebraucht werde.

Neben den Wegen zu den Ämtern, die nach einer Gründung erledigt werden müssen, gibt es auch schon konkrete Aufgaben. Zum einen ist der Feuerwehr-Gemeindetag vorzubereiten, der am Sonnabend, 14. September, in Altensalzwedel stattfinden wird. Daran werden sich auch die Wehren aus Recklingen, Winterfeld und Apenburg beteiligen. Los geht es um 14 Uhr mit Auszeichnungen und Beförderungen. Daran schließt sich eine gemeinsame Übung an. "Wir werden vor dem Gerätehaus im Zusammenspiel unser Können zur technischen Hilfeleistung unter Beweis stellen", machte Andreas Mattausch auf diesen Teil neugierig. Danach soll es ein kleines Volleyballturnier geben, zu dem auch der Sportverein eingeladen wird.

Umzug mit Musik und Technik zum 80-Jährigen

Im November vor 80 Jahren ist die Ortswehr gegründet worden. Dieser runde Geburtstag steht am 9. und 10. November im Mittelpunkt. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Sonnabend mit einer internen Feierstunde, zu der auch die Nachbarwehren eingeladen sind. Diesen festlichen Rahmen nutzt die Wehr, um Kameraden zu befördern und für langjährige Mitgliedschaft zu ehren. Um 21 Uhr beginnt im Kulturhaus Altensalzwedel eine öffentliche Tanzveranstaltung.

Der Sonntag, 10. November, wird mit einem Feuerwehrumzug starten, der nach den derzeitigen Plänen in Saalfeld anfängt. Alle Wehren aus dem Flecken werden zeigen, über welche Technik sie verfügen. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Apenburg wird den Ummarsch musikalisch begleiten. Daran schließt sich ein gemütlicher Frühschoppen in Altensalzwedel an.