Hecklingen. Der traditionelle Gespensterumzug von Grundschule und Feuerwehr lockte in Hecklingen Freitagabend viele 100 Besucher auf das Depotgelände in die Friedrichstraße, von wo aus sich der Marsch mit Einbruch der Dunkelheit in Bewegung setzte. Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, Erzieher, Lehrer, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr marschierten mit. Laternen und Fackeln leuchteten den Weg durch die Straßen im Wohngebiet Pfarrbreite. Den Anfang der Lichterkette machten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und jungen Nachwuchskräfte der Kindergruppe. Sie folgten dem Einsatzwagen, der allen voran das Tempo angab.

Die Besucher marschierten mit Freude hinterher. "Eine wirklich schöne Tradition", war Hans-Herbert Wiegand zusammen mit seiner Familie auch in diesem Jahr mit von der Partie.

Dass der Umzug vor allem für die Kinder ein großer Spaß ist, freut Ines Koch. "Viele haben sich kostümiert", begrüßte die pädagogische Mitarbeiterin der Grundschule die kleinen Monster und Vampire.

Und auch Schulleiterin Gudrun Topf war mit der Resonanz in diesem Jahr zufrieden. Nicht nur Grundschüler seien mit ihren Eltern und Großeltern gekommen, auch viele Kita-Kinder, Mädchen und Jungen, die noch nicht in die Schule gehen, hätten sich ein gruseliges Outfit angezogen.

Dass sie der Einladung zum Umzug so zahlreich gefolgt waren, hängt Ines Koch zufolge auch damit zusammen, dass die Schule im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel gerührt hat. "Wir haben Aushänge in der ganzen Stadt verteilt", so die Hecklingerin. Mit Erfolg. Nach der Gespenster-Tour durch das Wohngebiet wurden die Fackeln auf dem Hof der Wehr kontrolliert abgebrannt.

Und wer wollte, konnte zusammen mit Freuden im Depot den Abend in gemütlicher Runde zusammen ausklingen lassen.

 

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