Im Salzlandtheater in Staßfurt ist am vergangenen Sonntag die 16. Kunstbörse ausgerichtet worden. Mehr als 20 Künstler aus dem Großraum Magdeburg haben ihre Werke und Erzeugnisse angeboten. Begleitend warteten eine Tanzvorführung und eine Modenschau sowie die Aufführung eines Märchens auf die Besucher.

Staßfurt. Ein abwechslungsreiches und buntes Programm haben am Sonntag die Gäste der 16. Kunstbörse im Salzlandtheater geboten bekommen. Kurz vor 11 Uhr stand bereits eine große Menschenmenge vor dem Eingang des Hauses. Für aufgeräumte und fröhliche Stimmung sorgten die jungen Musiker des Jugendblasorchesters Staßfurt, die im Foyer das Publikum musikalisch in Empfang nahmen. Im großen und vollbesetzten Saal des Salzlandtheaters folgten als weitere Einstimmung auf den Tag Darbietungen der Tanzschüler von Dana Reichmann aus Leipzig. Mit ihren originellen und frischen Choreografien gewannen die jungen Tänzerinnen schnell das Wohlwollen der Zuschauer. Auch die sich anschließende Modenschau, organisiert und inszeniert durch die "Klamotterie" Dessau, beeindruckte durch ihre unorthodoxe und fantasievolle Art. Zu den Gästen gehörte übrigens der ehemalige deutsche Außenminister Dr. Klaus Kinkel (FDP), der Staßfurt am Sonntag einen Besuch abstattete (Volksstimme berichtete).

Auf zwei Etagen zeigten über 20 Künstler aus dem Großraum Magdeburg ihre Erzeugnisse und Werke. Was es hier zu sehen und zu kaufen gab, war erste Güte. Renommierte Namen wie Dieter Ladewig und Anne Rose Bekker, die unter anderen zu den Ausstellern gehörten, sprechen für sich. Am Nachmittag folgte die Aufführung des E.T.A. Hoffmann Märchens "Nussknacker" durch die Theatergruppe "Die Randlichter" unter Leitung von Dr. Peter Leciejewski. Gesamturteil: Die Kunstbörse Staßfurt präsentierte Erstklassiges aus den Bereichen Keramik, Schmuck, darstellende Kunst und Literatur und bestach durch ein Begleitprogramm, das mit viel Herz dargeboten wurde.

Organisiert hatte die Kunstbörse die ehemalige Chefin des Salzlandtheaters, Annemarie Stoya. Ihr Nachfolger im Amt, Norbert Viertel, sagte gestern: "Die Aussteller haben mir versichert, dass sie gern nach Staßfurt kommen, dass sie sich hier wohlfühlen und dass die Veranstaltung einmalig ist."

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