Die Tangermünder Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft hat ein großes Weihnachtsgeschenk bekommen. Der Förderbescheid vom Innenministerium des Landes über 22 500 Euro macht es der Rettungstruppe möglich, ein neues Auto anzuschaffen.

Tangermünde. Einen besseren Zeitpunkt als die Tage vor Weihnachten hätte sich das Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt nicht aussuchen können. So bekommt der Fördermittelbescheid an die DLRG-Ortsgruppe Tangermünde gleich noch den süßen Beigeschmack eines Weihnachtsgeschenks. Und darauf haben die Männer und Frauen um DLRG-Chef Dietmar Schiess schon lange gewartet.

Gern hätte es auch ein Urlaubsgeschenk werden können. Denn im Sommer dieses Jahres hatten die Rettungstaucher aus der Kaiserstadt große Probleme mit ihrem Fuhrpark. Damals hatte der alte VW-Bus den Geist aufgegeben. Nichts ging mehr. Obwohl schon lange nicht mehr gewollt, musste die Ortsgruppe noch einmal in das Fahrzeug investieren. Seit Mitte der 80er Jahre ist es auf den Straßen im Einsatz. "Der Tacho hat sich mittlerweile einmal überschlagen", so Schiess. Seitdem sind bereits weitere hunderttausende Kilometer mit ihm gefahren worden. Zum Zustand des alten Busses sagt Dietmar Schiess: "Er ist schon fast tot."

Der Antrag zum Kauf eines neuen Transportmittels wurde jetzt mit dem Fördermittelbescheid genehmigt. Der neue Kleinbus mit neun Sitzen ist bestellt. Im Februar, so Schiess, werde er geliefert. Anfang März wolle die Ortsgruppe ihn in Betrieb nehmen.

Dann besitzen die Rettungstaucher aus Tangermünde nicht nur den fünf Jahre alten Jeep mit großer Ladefläche, sondern ein weiteres leistungsfähiges Fahrzeug, mit dem beide Boote problemlos transportiert werden können. Schiess: "Der alte VW-Bus geht dann außer Dienst."