"Grüß Gott aus Maaagdeburg, der Stadt im grünen Herzen Sachsens." Nicht nur die Begrüßung und die Aussprache des Stadtnamens wirken für Magdeburger befremdlich, auch die örtliche Zuordnung gelingt nicht.

Magdeburg. Mit diesen untypischen Worten beginnt der fünfminütige Beitrag "Fast Forward" von Marian Ködel (21) und Marco Schulze (24). Die beiden Journalistik-Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal räumten beim "Otto filmt"-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg ab. Platz 1 und damit 1000 Euro Preisgeld gingen an die beiden Nachwuchsfilmer. Bei diesem Wettbewerb wurden Magdeburger Studierende animiert, ihre Vorstellungen und Eindrücke zur "Ottostadt"– dem neuen Werbeslogan Magdeburgs – filmisch umzusetzen.

Der Beitrag der glücklichen Gewinner begleitet einen Wahl-Magdeburger, der anfangs augenscheinlich noch nicht viel über diese Stadt weiß. Wie schön sein neues Zuhause ist, findet er bei einer ausgiebigen Joggingrunde durch die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts heraus. Die Route führt ihn unter anderem zur Sternbrücke, in den Elbauenpark und zum Hochschul-Campus am Herrenkrug. Den westdeutschen Jogger mimt hierbei ihr Kommilitone und gebürtige Magdeburger Kevin Röhler (23).

"Wir wollten keinen normalen Imagefilm mit vielen statischen Bildern machen, sondern etwas Außergewöhnliches und alles mit einem Augenzwinkern betrachten", erklärt Marco Schulze die Idee zum Film. Das Lied "Lass das Leben" von Stephan Michme, Botschafter der Ottostadt-Kampagne, soll zusätzlich das Bild vom unbeschwerten Leben in der Stadt unterstützen. "Marco liebt Magdeburg, er ist hier aufgewachsen und ich wohne und studiere hier auch sehr gern. Demnach war es nicht schwer, sich mit dem Filmwettbewerb zu identifizieren", so Marian Ködel.

Die jungen Filmemacher werden voraussichtlich in diesem Jahr ihr Bachelor-Studium beenden. Mit dem Beitrag ist ihnen ein erfolgreicher Abschluss gelungen. Marco Schulze fasst zusammen: "Damit haben wir der Stadt, in der wir leben und studieren, etwas zurückgegeben. Magdeburg lebt, lacht und lohnt sich – genau das zeigt unser Film."

Hier gibt es den Film zu se- hen:

www.magdeburg.de www.ottostadt.de