Eilsleben (rsh). Außer Spesen nichts gewesen, könnte man mit Blick auf die Teilnahme der Eilsleber Schützenabordnung beim Preisschießen in Papenrode (Niedersachsen), dem größten seiner Art in der Region, meinen. Denn die Gäste aus dem Allertal gingen am Ende leer aus. Doch neben der sportlichen Motivation gilt der Ausflug zu den Nachbarn bei den Eilslebern schon als Tradition, eine heitere Angelegenheit, bei der man auf zahlreiche Gleichgesinnte trifft.

"In den letzten Jahren haben sich zwar auch einige gutklassige Preisschießen in unserer Gegend profiliert, doch an keinem gehen weit über dreihundert Schützen aus den unterschiedlichsten Verbänden an den Start, und nirgends werden solch ansehnliche Preise ausgelobt", hebt Vereinssprecher Burkhard Smikowski die Attraktivität der Veranstaltung hervor. "Unsere Vertretung bestand diesmal aus acht Schützenbrüdern, die versuchten, ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Leider klappte das nicht ganz so gut." Auf der Anlage habe "ziemlicher Andrang" geherrscht – und damit verbunden auch längere Wartezeiten. Manch einer habe diese mit einem Glas Bier überbrückt, schmunzelt Smikowski, was sich letztlich auf die Zielgenauigkeit auswirkte. Nichtsdestotrotz sei die Stimmung toll gewesen. Und am Ende des Abends spielten die Ergebnisse und Platzierungen nur noch eine untergeordnete Rolle. Für die Eilsleber Schützen jedenfalls stehe fest: "Obwohl auch in diesem Jahr keinem unserer Starter ein überdurchschnittlich guter Treffer gelang, waren wir mit dem Gesamtabschneiden zufrieden und werden sicherlich im nächsten Jahr erneut auf Tour gehen.