Ein Multi-Accessoire in Eigenkreation ist in der Sommersdorfer Kindertagesstätte "Regenbogen" der neueste Hit! Kurz vor Weihnachten wurde der Einrichtung der Wunsch nach einer besonderen Spiel- und Erlebnisfläche für die Jungen und Mädchen erfüllt.

Sommersdorf. Klein Franz packt die Neugier. Die kurzen Beine sind schon stark genug, den anderthalbjährigen Spross auf seinen aufregenden Entdeckungstouren zu tragen. Und zu entdecken gibt es an dem neuen Spielpodest so einiges. Die "Spiegelhöhle" unter der Oberfläche hat es Franz besonders angetan – da kriechen plötzlich gleich ganz viele "Franze" herum! Ja, was man mit dem Ding nicht alles anstellen kann. Gut geeignet zum Krabbeln und Klettern, Rutschen und Ruhen. Keine Frage, mit der hölzernen Spielwiese haben die Erzieherinnen voll ins Schwarze getroffen.

"Wir haben ein ganz tolles Geschenk bekommen", meint dann auch Leiterin Doris Herrmann und sendet "ein großes Dankeschön an unseren Träger, den Kirchenkreis Egeln", der die finanziellen Mittel in Höhe von rund 2000 Euro bereitgestellt hatte. Den Wunsch hegte man im Kindergarten schon seit längerem. Die Kolleginnen haben das hölzerne Spielpodest selbst entworfen, freilich nach pädagogischen Gesichtspunkten, wie Doris Herrmann betont. Das Allzweckgerät mit seinen Schrägen, Stufen und bekrabbelbaren Fächern fördere nicht nur die Bewegungsentwicklung und Koordination, sondern auch die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Seit Dienstag dieser Woche ist das Podest in ständiger Benutzung.

Die praktische Umsetzung nach den Vorgaben der Erzieherinnen übernahm der Wormsdorfer Tischler Heiko Schulz. "Er hat uns das gebaut, hatte viel Geduld mit uns und unseren Gestaltungswünschen, wofür wir ihm recht herzlich danken", so Herrmann. Eine Vorrichtung "von der Stange" sei nicht infrage gekommen, weil das Spielpodest auch gezielt an die speziellen Räumlichkeiten der Kindertagesstätte angepasst werden sollte, inklusive der eigenen Vorstellungen über die Bestandteile.

"Wir und die Kinder sind sehr glücklich, dass alles bestens geklappt hat", sagt Doris Herrmann. Gern will man das Podest nochmal "nachrüsten", sowie sich die Gelegenheit dazu bietet: In die noch glatte Oberfläche sollen unterschiedliche Strukturen und Materialien eingearbeitet werden, auf dass Klein Franz bald noch mehr zu entdecken hat.

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