Die Bundesstraße 6 zwischen Blankenburg und Heimburg wird saniert. Die Arbeiten dauern 14 Tage. Sie hatten sich wegen einer anderen Baustelle verzögert.

Blankenburg l Fünf Tage, nachdem die Arbeiten eigentlich schon beendet sein sollten, hat die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) am Mittwoch mit der angekündigten Sanierung der Bundesstraße 6 zwischen Blankenburg und Heimburg begonnen. Die Verzögerung war zustande gekommen, nachdem auf einer weiteren Baustelle nahe Blankenburg umfangreiche Erdtransporte nötig waren. "Wir wollten nicht Gefahr laufen, dass die neue Fahrbahn unnötig verdreckt wird", erklärte Harald Müller, zuständiger Mitarbeiter der LSBB in Halberstadt, auf Volksstimme-Nachfrage.

Nötig sei die Sanierung des rund fünf Kilometer langen Teilstücks, weil die Fahrbahnoberfläche unter den Verkehrseinwirkungen stark an Substanz verloren habe. "Das Bindemittel ist an der Oberfläche der ansonsten noch gut erhaltenen Asphaltdecke durch den Verkehr stark herausgefahren und muss dringend aufgefüllt werden, um hier nicht schon in naher Zukunft eine umfangreiche und teure Erhaltung ausführen zu müssen", teilte die Behörde mit.

So soll mit relativ einfachem Maschinenaufwand eine Spezialmasse aufgetragen werden. Den Auftrag führt ein Bauunternehmen aus Nordrhein-Westfalen aus. Beide Richtungsfahrbahnen erhalten somit eine Asphaltschlämme, die das fehlende Material auffüllen wird.

Wie Müller weiter erläuterte, werden zunächst die Fahrbahnmarkierungen abgefräst. Im Anschluss daran erfolgt eine intensive Reinigung. Ab nächsten Montag werde mit dem Einbau des Kaltasphalts begonnen. Laut LSBB finden die Arbeiten bei fließendem Verkehr statt. An den Anschlussstellen könne es jedoch zu kurzzeitigen Sperrungen kommen, wenn keine Vorbeifahrmöglichkeit an der Einbaumaschine besteht. Der betreffende Bereich sei entsprechend ausgeschildert. Die Autofahrer sollten dann die nächste Anschlussstelle nutzen. Im Baustellenbereich gebe es Geschwindigkeitsbeschränkungen, um die Arbeiter nicht zu gefährden und den Zeitraum ohne Fahrbahnmarkierung zu überbrücken. Die Markierung werde neu aufgebracht, sobald es das eingebaute Material erlaube.

Die Straßenbaubehörde bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zu erwartenden Behinderungen. Die Arbeiten sollen in 14 Tagen abgeschlossen sein.