Die Kritik der Blankenburger Sportvereine am Abstellen des warmen Wassers in mehreren Sporthallen hatte Erfolg. Die Sportler sollen nun wieder warm duschen können. Allerdings werden die Vereine dafür einen symbolischen finanziellen Zuschuss leisten.

Blankenburg. Gute Nachricht für die Blankenburger Volleyballer und Turner sowie deren Gäste aus allen Teilen des Landes. Sie können nach Training und Wettkampf wieder warm duschen.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Bürgermeister Hanns-Michael Noll und Alfred Reddig vom SV Lok. "Erwachsene, die in den Turnhallen der Regensteinschule und des Gymnasiums an der Friedensstraße Sport treiben, werden einen Warmwasserbeitrag leisten, der pauschal vom Verein übernommen wird. Damit beteiligen sich die Sportler mit einem symbolischen Beitrag an den Betriebskosten", teilte Noll mit.

Beide Seiten seien sich darin einig gewesen, dass dies ein Weg sei, der gemeinsam so beschritten werden könne. "Wir haben in Blankenburg eine hohe Wertigkeit des Sports, vor allem des Wettkampfsports. Die derzeitige Praxis ist auch den Gastmannschaften nicht zuzumuten", so Noll, der allerdings auch auf die notwendigen Einsparungen wegen enorm gestiegener Energiekosten verweist. Zudem soll es auch Fälle von Missbrauch durch "Fremd-Duscher" in den städtischen Einrichtungen gegeben haben.

In Reihen der Turn-Abteilung, die den Stein ins Rollen gebracht hatte, wurde die Nachricht jedenfalls positiv aufgenommen. Die Boxer der SG Stahl und die Jiu-Jitsu-Kämpfer sind ebenfalls aufgerufen, den "Wasser-Dollar" zu leisten. Ihnen war das warme Wasser bereits vor der Übergabe der frisch sanierten Halle an der Hasselfelder Straße abgedreht worden. Keine Sorgen mussten sich bislang die Fuß- und Handballer im Sportforum machen. Aber die Heizungsanlage soll ja ebenfalls saniert werden.

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