Dahlenwarsleben l Mächtiges Theater gestern Nachmittag an der Grundschule "Astrid Lind- gren" in Dahlenwarsleben. Und das alles lange nach dem letzten Klingelzeichen. "Das war so gewollt, und wenn ich mir den Besucheransturm anschaue, dann haben wir offensichtlich alles richtig gemacht", freut sich Hortleiterin Kerstin Richter und bekommt von Schulleiterin Katrin Lindau ein zustimmendes Kopfnicken.

Nach zwei Jahren hat die Grundschule in der Abendstraße wieder zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Und der späte Termin im Jahr war auch ganz bewusst gewählt. Der neue Schulhort - erst vor wenigen Wochen übergeben - durfte gestern nun erstmals von den künftigen Abc-Schützen, aber auch den Eltern, Freunden und Verwandten in Augenschein genommen werden. Bevor der Rundgang durch die Räume begann, gab es das Theater. Doch ehe der erste Vorhang für das Märchen "König Drosselbart" fiel, hatte noch Bürgermeisterin Erika Tholotowsky ihren Auftritt. Wie sie verlauten ließ, stand sie in Bringepflicht. Für den neuen Hort, der auf den viel- sagenden Namen "Hoppetosse" getauft wurde, überreichte sie gemeinsam mit Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff der Hortleiterin symbolisch ein Steuer und einen Kompass, "damit der Hort immer auf Kurs bleibt".

Noch mehr Begeisterung aber löste bei den vielen Be- suchern das Märchenstück der Hortkinder aus. Gleich zweimal führten die jungen Mimen das Stück auf. Nach 16 Uhr, der Beifall war verklungen, gab es dann kein Halten mehr. Die Schule und der Hort wurden von den großen und kleinen Gästen in Augenschein genommen. Und das dauerte. Die logische Folge, erst lange nach 17 Uhr war alles zu Ende, schlossen sich nach einem ereignisreichen Nachmittag bis Montag die Türen der Grundschule "Astrid Lindgren".

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