Meseberg. Auf Einladung des Vereins "Kinder von Tschernobyl" sind drei Musikschülerinnen aus dem weißrussischen Pinsk für drei Wochen zu Gast im Bördekreis. Natalja, Jenia und Veronika werden bei fünf öffentlichen Auftritten die Menschen erfreuen. Einer der Auftritte ist am 5. Dezember um 14 Uhr in der Dorfkirche Meseberg. Das erste Konzert fand bereits am 28. November in der Kulturscheune in Behnsdorf statt, gestern waren sie in der Kirche in Loitsche zu erleben.

Am morgigen Sonntag aber sind die drei jungen Künstlerinnen gleich zweimal gefordert. Nach dem Auftritt in Meseberg werden sie noch einmal um 16.30 Uhr im Kirchenraum in Niederndodeleben erwartet. Der letzte Auftritt während ihres Aufenthaltes im Bördekreis wird dann am 12. Dezember um 10 Uhr in der Marktkirche in Bebertal sein. Alle Konzerte, darauf legen die Organisationen großen Wert, sind kostenlos. Allein um Spenden wird gebeten. Doch jeder Euro, jeder Cent wird zu hundert Prozent dazu genutzt, die Musikschule in Pinsk zu unterstützen.

Der Verein "Kinder von Tschernobyl" organisiert seit nunmehr 19 Jahren die Aufenthalte für bedürftige Kinder im Landkreis Börde.

Und die Regionalgruppe Ohrekreis hat diesmal erneut mitten hinein in die Adventszeit die drei Musikschülerinnen in den Landkreis eingeladen, die bei ihrem ersten Besuch im vergangenen Jahr einen sehr nachhaltigen Eindruck mit ihren glockenklaren Stimmen hinterlassen haben. Ingrit Kirchner ist nicht nur die engagierte Vereinsvorsitzende, die die drei Musikschülerinnen begleitet, sondern auch während ihres Aufenthaltes einmal mehr die einfühlsame Ersatzmutter.