Am 25. Oktober konnte man in der Lokalausgabe unter "Niedere Börde" lesen, dass die Beitragsregelung für die Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung geändert wurde. Die Begründung war: "In Zeiten der Konsolidierung des Haushaltes sind auch Kleinstbeträge einzufordern." So weit, so gut. Auch ich habe einen Gebührenbescheid erhalten. Ein Betrag von 33 Cent ist zu entrichten. Sicherlich geht es meinen Nachbarn genauso. Es stellt sich die Frage: Bleibt eigentlich von dieser "Riesensumme" etwas für die Unterhaltung der Gewässer übrig? Sicherlich nicht, denn Erstellung und Zustellung der Zahlungsaufforderung kosten wahrscheinlich mehr als nur 33 Cent. Um die 33 Cent geht es mir ganz bestimmt nicht. Ich wäre auch bereit, diesen Betrag für die nächsten zehn Jahre im Voraus zu zahlen, dann könnte der Verband den Betrag noch gewinnbringend anlegen. Frage: Sind Behörden manchmal wirklich nicht in der Lage zu rechnen, ob unter dem Strich noch ein Plus steht?

Winfried Sonntag,

Niedere Börde/ OT Jersleben