Wolmirstedt (cl). Nicht nur die Fußball-Weltmeisterschaft hat gezeigt, welche Anziehungskraft das runde Leder ausübt. Dass sich Jugendliche bei sportlicher Betätigung austoben und ihren Frust abbauen, darauf setzt auch das Projekt "Alternatives-freizeitpädagogisches Antigewalt-Sofortprogramm", kurz ALSO.

Seit Mai 2010 gibt es dieses Angebot auch im Kreissportbund Börde (KSB), der dafür mit dem Landkreis, der Polizei und der Arbeitsgemeinschaft Börde kooperiert. Die engagierten Mitarbeiter schaffen in diesem Rahmen sportliche Freizeitangebote für junge Leute. "Das Entscheidende ist, dass die Angebote von den Jugendlichen angenommen werden", weiß Projektleiter Daniel Wenzel. Die präventive Arbeit zur Verhinderung von Straftaten und zur Aufklärung der Gefahren von Alkohol und Gewalt stehen neben der Vermittlung von sportlichen Werten im Mittelpunkt der Projektmitarbeiter.

Als Ausrichter der beliebten Mitternachtsturniere sorgt das Projekt mit kostenlosen alternativen Sportangeboten dafür, dass Jugendliche von der Straße geholt und ihnen alternative Freizeitangebote aufgezeigt werden. Das Kreisfinale der Freizeitteams der Fußballer, in denen höchstens zwei Vereinsspieler kicken dürfen, findet am 25. März in der Halle der Freundschaft statt. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für das Landesfinale am 6. Mai in der Haldensleber Ohrelandhalle.

Qualifikationsturniere zum Kreisfinale finden am 4. Februar in Wolmirstedt, am 13. Februar in Oschersleben und am 4. März in Wanzleben statt. Bereits am 20. November spielten die Freizeitkicker in Haldensleben ihr Qualifikationsturnier aus.

Weitere Informationen über das ALSO-Projekt im Kreissportbund Börde gibt es beim Projektbüro Oschersleben unter der Telefonnummer (03 9 04) 72 40 63 62 oder direkt beim KSB Börde in Haldensleben unter der Rufnummer (03 9 04) 49 82 98.