Den mittlerweile zweiten Seniorentag veranstalteten die Kreisvolkshochschule in Zerbst und die AOK im Gebäude der Kreissparkasse in Zerbst. An zahlreichen Ständen wurden die Besucher über Themen wie Vorsorge oder Freizeit informiert.

Zerbst l Über alles, was das reifere Herz begehrt und interessiert, konnten sich gestern die Zerbster im Sparkassengebäude beim "Seniorentag" informieren. "Im vergangenen Jahr fand dieser Tag in der Kreisvolkshochschule in Zerbst statt", berichtete Martina Marczok-Stück. Sie leitet den Standort der KVHS in Zerbst und veranstaltet den Seniorentag zusammen mit der AOK in Zerbst schon zum zweiten Mal.

Zu diesem Anlass erwarteten die Besucher Informationsstände, an denen Angebote für die reifere Generation präsentiert wurden. Sandra Steffen ist Mitarbeiterin in der Katharina Apotheke und bot eine kostenlose Messung des Blutzuckers an. Am Stand des Sanitätshauses Puppe konnten Intersessierte einen Elektro-Scooter Probe fahren. "Wir möchten den Leuten die Angst vor so einem Hilfsmittel nehmen", erklärte Andreas Brockel.

Im Alter lauern jedoch nicht nur unterwegs Hürden, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Aus diesem Grund stellte sich mit der Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA) ein Hochschulinstitut vor, das sich auf die Beratung für barrierefreies Wohnen spezialisiert hat. "Wir begleiten unsere Kunden von der Beratung bis zum Umbau der Wohnung", betonte Mitarbeiterin Gundula Brett. Mit den Häusern Hecht und Preuss waren gleich zwei Augenoptiker anwesend. Hier konnten die Besucher ihr Gehör und ihr Sehvermögen testen.

Das Thema Ernährung wurde ebenfalls groß geschrieben. So bot der Stand der AOK ein Ernährungsquiz und eine Auswahl kalziumhaltiger Nahrungsmittel an. "Kalzium ist wichtig zur Vorbeugung vor Tuberkulose", erläuterte Susanne Neppert. Die Freiwilligenagentur in Zerbst wartete mit einem Ratespiel auf. "Die Leute müssen erraten, wie viel Zucker in diesen Lebensmitteln enthalten ist", erklärte Roswitha Wecke und zeigte auf verschieden große Tüten Würfelzucker und Produkte wie Ketchup oder Limonade.

Das Thema Freizeit durfte gestern auch nicht fehlen. Dafür warben die Begegnungsstätte des DRK, die Volkssolidarität, die Diakonie und die Touristinformation der Stadt. "Viele wissen gar nicht, was es alles in ihrer Heimatstadt zu entdecken gibt. Wir wollen es ihnen zeigen und freuen uns jedes Mal über eine Zusammenarbeit mit den anwesenden Institutionen", freute sich Leiterin Viola Tiepelmann über den gut besuchten Vormittag.