Mehr Zuspruch als die Premiere im vergangenen Jahr fand das Hobecker Drachen-fest am Sonnabendnachmittag. Anschließend wurden ein Herbstfeuer entzündet und Halloween gefeiert.

Hobeck. Treffpunkt Wiese hinter dem ehemaligen KfL-Gelände: Kinder und Eltern aus der Ortschaft Hobeck trafen sich hier am Sonnabendnachmittag, um Drachen steigen zu lassen. Der Ortschaftsrat hatte eingeladen und siehe da, die Beteiligung war besser als im vergangenen Jahr, als das Drachenfest zum ersten Mal stattfand. Nur fehlte der Wind, um die Drachen gen Himmel zu schicken.

Muttis und Vatis mühten sich nach Kräften, und die größeren Kinder rannten immer wieder über die Wiese, um die farbenfrohen Gesellen aufsteigen zu lassen. Nur wenigen gelang es, ihre Flugobjekte für eine längere Zeit in der Luft zu halten. Doch Spaß hatten sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder.

Leichter schien es, die einfachsten Kaufexemplare in die Höhe zu kriegen als größere und schwerere selbstgebaute. Ganz viel Mühe hatten sich im Vorfeld des Drachenfestes zum Beispiel Cassandra Schmidt und ihre Mutti gemacht. Gut zwei Stunden haben die beiden investiert, um den Drachen zu bauen. Cassandra, die morgen elf Jahre alt wird, wollte unbedingt beim Drachenfest mitmachen. Am Ende musste ihre Mutti sie trösten: "Wenn mehr Wind ist, lassen wir ihn nochmal steigen."

Auch Sophie Hauff hatte sich mit ihrer Mama geschafft und einen hübschen bunten Drachen gebastelt. Das Gesicht hatte die Fünfjährige ihrem Drachen ganz alleine gemalt. Das Mädchen konnte sich am Ende über den Preis für den schönsten selbstgebauten Drachen freuen.

Eine Prämierung des schönsten selbstgebauten, des größten Exemplares und des am höchsten fliegenden Drachen war vorgesehen. Liebevoll hatte Ortschaftsratsmitglied Mandy Schüler drei Preise vorbereitet. Den Preis für den größten Drachen – da zählten die langen Bänder am Schwanz mit – bekam die vierjährige Isabell Herrmann. Für den am höchsten fliegenden Drachen überreichte Ortsbürgermeisterin Lydia Götze den Preis an Leon Kotzke. Die Winnie Pooh‘s der Familie hatten das Rennen gemacht. Der Neunjährige war schon im vergangenen Jahr dabei gewesen.

Im Anschluss an die Flugversuche entzündeten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hobeck ein kleines Brauchtumsfeuer. Nach dem Feuer wurde in der Gaststätte Halloween gefeiert.

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