Der Güterglücker Weihnachtsmarkt gehört zu den kleinsten der Region. Seinem Charme tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Zahlreiche Besucher zog es am Sonntagnachmittag in den Park vor der Schule. Bei Glühwein und Bratwürsten genossen sie das gesellige Beisammensein am ersten Advent.

Güterglück. Trotz frostiger Temperaturen hatte sich der Hain vor der Schule am Sonntagnachmittag rasch mit Menschen gefüllt. Unter den aufgehängten Lichterketten standen sie plaudernd beisammen und genossen sichtlich den traditionellen Weihnachtsmarkt. Gut gelaunt ließen sich die vielen Besucher frische Waffeln, deftige Bratwürste und süßen Kuchen zu heißem Glühwein, Kaffee oder Kakao schmecken. Garniert wurden die kulinarischen Köstlichkeiten nicht nur mit besinnlicher Musik vom Band. Als Ellen Biedermann beherzt in die Tasten ihres Akkordeons griff, stimmten die Anwesenden zusammen Adventslieder an. Wer nicht ganz textsicher war, konnte die Strophen von den ausgeteilten Zetteln ablesen. Die Mädchen und Jungen der örtlichen Kita hatten ebenfalls ein kleines Programm vorbereitet. Singend und mit einem Gedicht unterhielten sie das Publikum.

Danach durften sich die jungen Künstler wie alle anderen Kinder über eine vorzeitige Bescherung freuen. Für die sorgte der Nikolaus höchstpersönlich, der eindrucksvoll mit einer Pferdekutsche vorfuhr. Begleitet von zwei zauberhaften Engeln verteilte er unter dem Nachwuchs Präsente. Die Mädchen und Jungen selbst waren auch nicht mit leeren Händen gekommen. Sie brachten selbst gebastelte Papiersterne, Mini-Päckchen und gläserne Kugeln mit, um den mächtigen Weihnachtsbaum zu schmücken, den in diesem Jahr Alfred Klippstein bereitstellte. Bereits am Sonnabendvormittag hatten die Kameraden der Ortsfeuerwehr den Nadelbaum auf dem Marktplatz errichtet. Daneben kümmerten sie sich um den Auf- und Abbau der Zelte. In einem davon bot der Heimatverein dekorativen Adventsschmuck an, den seine Mitglieder angefertigt hatten.

Der Heimatverein zählte neben der Ortschaft zu den Veranstaltern des Weihnachtsmarktes. Erstmals mit im Boot saß der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Güterglück. Lohn ihrer gemeinsamen Mühen war die hohe Resonanz. Erfreut konstatierten die Organisatoren, dass es diesmal wesentlich mehr Besucher waren als 2010.

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