Besser ausgestattet kann die Leitzkauer Feuerwehr seit kurzem zum Einsatz ausrücken. Der Rüstwagen konnte im vergangenen Monat umgerüstet werden. Die Wehr hat jetzt zudem Digitalfunk erhalten.

Von Petra Wiese

Leitzkau/Zerbst. Mit dem neuen Tank können die Kameraden nun etwa 30 Minuten mit der Hochdrucklöschanlage löschen. Das Fahrzeug wurde mit einem 1200 Liter-Wassertank ausgestattet. Vorher konnten lediglich 900 Liter auf einem separaten Anhänger mitgeführt werden. Weder auf dem LF 16 der Ortswehr Leitzkau noch auf dem Rüstwagen selbst war bislang Wasser. Und was ist schon eine Feuerwehr ohne Wasser?

Den Umbau hatte die Firma Fa-Ka GmbH in Zerbst übernommen. Dafür waren rund 7500 Euro im Haushalt geplant.

Demnächst soll noch eine Hochdrucklöschanlage für Schwerschaum hinzukommen, kündigte die Leitzkauer Wehrleitung an.

Auch in Sachen Funk gibt es Veränderungen. Ende November erhielt ein Großteil der Leitzkauer Feuerwehrleute vom Kreisausbilder, dem Kameraden Michael Wernicke, die Einweisung für die neuen Digitalfunkgeräte. Auf jedem Fahrzeug befindet sich ein solches neues Funkgerät. Dazu sind acht Handsprechfunkgeräte verfügbar.

Leitzkau gehörte mit zu den ersten Feuerwehren im Jerichower Land, die mit der neuen, vom Land finanzierten, Technik ausgestattet wurden. Die analoge Technik wird damit ersetzt, so dass jetzt die Übertragung eine bessere Qualität erreicht und auch abhörsicher ist.

Der Leitzkauer Wehrleiter Sven Krause ist froh über die Neuerungen. Er dankt allen Kameraden für seine Einsatzbereitschaft und wünscht ihnen und ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest.

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