PhnomPenh (dpa). Nach der Massenpanik in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh steigt die Zahl der Toten und Verletzten immer weiter. Bis gestern waren etwa 380 Tote und mehr als 755 Verletzte zu beklagen. Die meisten Opfer sind erstickt, als es auf einer Brücke über den Mekong-Zufluss Tonlé Sap zu einem Gedränge kam. Andere erlagen ihren inneren Verletzungen. Nach Informationen des Auswärtigen Amtes sind keine deutschen Touristen unter den Opfern.

Die Menschen hatten am letzten Tag des Wasserfestes zum Ende des Monsuns die Diamanteninsel besucht und waren am späten Montagabend über die Brücke zurück in die Innenstadt geströmt. Zum Verhängnis wurde ihnen vermutlich etwas, das eigentlich für Sicherheit sorgen sollte: Am Ende der Brücke zur Stadt hin waren Barrieren aufgestellt worden, die die Menschen von der Straße fernhalten sollten. Vor ihnen aber staute sich am Montag die Menge.

Bilder