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Bauarbeiten A24 zwei Tage lang auf 17 Kilometern voll gesperrt

Brückenarbeiten in Mecklenburg-Vorpommern erfordern auf der A24 schon die vierte Vollsperrung des Jahres. Pendler auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin trifft es dieses Mal besonders lange.

Von dpa 10.02.2026, 11:23
Die A24 ist in Mecklenburg-Vorpommern auf 17 Kilometern für 50 Stunden voll gesperrt. (Symbolbild)
Die A24 ist in Mecklenburg-Vorpommern auf 17 Kilometern für 50 Stunden voll gesperrt. (Symbolbild) Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Hagenow - Die zwischen Hamburg und Berlin verlaufende Autobahn 24 wird auf knapp 17 Kilometern in Mecklenburg-Vorpommern für 50 Stunden voll gesperrt. Die Sperrung soll am Nachmittag beginnen und beide Fahrtrichtungen betreffen. Grund sind Brückenbauarbeiten nahe der Ortschaft Lüblow, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte. 

Die Vollsperrung beginnt demnach um 14.00 Uhr und dauert voraussichtlich bis Donnerstag, 16.00 Uhr. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

In Richtung Berlin müssen Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Hagenow verlassen und eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke nutzen. Sie können in Wöbbelin wieder auffahren. In Richtung Hamburg muss die A24 an der Anschlussstelle Wöbbelin verlassen werden.

Vierte und bisher längste Vollsperrung 

Es ist bereits die vierte und längste Vollsperrung in dem Bereich seit Jahresbeginn. Am drei Tagen im Januar war die A24 wegen der Einrichtung von zwei Brückenbaustellen in dem Abschnitt für jeweils sieben bis acht Stunden gesperrt gewesen.

Ursprünglich hatte die Autobahn GmbH erklärt, dass nach der erfolgten Baustelleneinrichtung der Verkehr für sechs Monate an den beiden Brückenbaustellen bei Lüblow und Neu Zachun vorbeigeleitet wird. Dann soll eine Fahrspur in jede Richtung befahrbar sein. Warum nun die vierte Vollsperrung nötig ist, wurde zunächst nicht genauer erklärt.

Bei Neu Zachun und Lüblow werden früheren Angaben zufolge zwei Behelfsbrücken errichtet. „Diese ersetzen dann Brücken, die jetzt schon in keinem guten Zustand sind“, hatte ein Unternehmenssprecher vor Beginn der Arbeiten erklärt. Damit solle vermieden werden, dass es wegen Brückenschäden „lange und massive Behinderungen auf der Strecke“ geben könnte.