Basketball-Euroleague Bayern-Basketballer chancenlos bei Real Madrid
Nach dem überraschenden Halbfinalaus im BBL-Pokal haben die Basketballer des FC Bayern München auch in der Euroleague verloren. Mit Real Madrid ging es aber auch gegen die beste Heimmannschaft.

Madrid - Die Basketballer des FC Bayern München haben sich in der Euroleague deutlich dem spanischen Spitzenclub Real Madrid geschlagen geben müssen. Bei der besten Heimmannschaft der Europaliga setzte es für den Bundesligisten eine 70:93 (33:53)-Pleite. Nach der 17. Niederlage im 29. Saisonspiel bleiben die Münchener auf dem 15. Platz und in weiter Ferne der Playoff-Plätze.
Die Bayern fanden ohne den erkrankten Nationalspieler Andreas Obst offensiv keinen Rhythmus und hatten nach sechs Minuten erst vier Punkte erzielt. Defensiv bekamen sie Mario Hezonja nicht in den Griff, der im Aufgebot der kroatischen Nationalmannschaft für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland steht. So wuchs der Rückstand der Gäste zur Pause auf 20 Zähler an.
Real Madrid zieht auf bis zu 32 Zähler davon
Nur in den ersten Minuten nach der Pause fanden die Bayern einen Zugriff in der Verteidigung, danach spielte Real wieder seine Qualität aus. Der höchste Rückstand der Gäste betrug 32 Punkte, am Ende stand die sechste Saisonniederlage mit mindestens 20 Zählern Differenz zu Buche. Bester Münchener Werfer war Justinian Jessup mit 17 Zählern.
Bei Real stand Basketball-Nationalspieler David Krämer nicht im Kader, der Flügelspieler wird nun zur DBB-Auswahl reisen. Von den Münchenern wurden Oscar da Silva, Justus Hollatz und Leon Kratzer in das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen. Da Silva spielte in Madrid, Hollatz fehlte erkrankt, Kratzer weilte bereits beim DBB-Team. Am Freitag und Sonntag stehen für die deutsche Mannschaft zwei WM-Qualifikationsspiele gegen Kroatien an.