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Berliner Feuerwehr bekämpft erneut Brand im Grunewald

Von dpa Aktualisiert: 13.08.2022, 14:09
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs.
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Berlin - Die Berliner Feuerwehr ist erneut zu einem Waldbrand im Grunewald ausgerückt. Das Feuer war in der Nacht zum Samstag an der Havelchaussee ausgebrochen, in der Nähe der Badestelle Großes Fenster. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Kräften über mehrere Stunden vor Ort. Der Einsatz sei gegen 09.30 Uhr beendet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen.

Es hätten rund 4000 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Das höre sich viel an, sei aber im Vergleich zu anderen Waldbränden eine relativ kleine Fläche. Weil der Boden aber sehr ausgetrocknet sei und dort viel Totholz liege, sei es nicht so einfach gewesen. Die Feuerwehr habe Glutnester mit Werkzeug umgraben müssen.

„Bitte nehmen Sie die Warnungen ernst. Die Wälder sind ausgetrocknet“, warnte der Feuerwehrsprecher. „Betreten Sie den Wald bitte nicht abseits der Wege. Nicht rauchen, nicht grillen. Und leider gibt es auch immer wieder Brandstiftung.“ Warum es an der Stelle gebrannt hat, war unklar. Die Brandursachenermittlung liege bei der Polizei.

Zuletzt hatte die Feuerwehr tagelang einen Brand auf einem Sprengplatz im Grunewald bekämpft. Dort lagert die Polizei alte Granaten, Weltkriegsbomben, Munition und beschlagnahmte Feuerwerkskörper. Die Autobahn 115 (Avus) war länger gesperrt. Auch in dem Fall ist die Ursache für den Brand noch unklar.