Handball

Füchse vor Einzug in Gruppenphase der European League

Von dpa 27.09.2021, 10:39 • Aktualisiert: 27.09.2021, 14:09
Berlins Trainer Jaron Siewert.
Berlins Trainer Jaron Siewert. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – - Nach dem perfekten Saisonstart mit fünf Siegen in fünf Spielen wollen die Füchse Berlin am Dienstag gegen den polnischen Club KS Azoty-Pulawy SA (18.45 Uhr) auch den Einzug in die Gruppenphase der European League perfekt machen. Nach dem 32:24-Erfolg aus dem Hinspiel könnten sich die Berliner in der Max-Schmeling-Halle sogar eine Niederlage mit sieben Toren Differenz erlauben.

Dazu wollen es die Füchse aber nicht kommen lassen. „Es ist erst eine Halbzeit gespielt. Wir gehen in die Partie als ob es 0:0 steht. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es eine sehr, sehr gute Ausgangslage ist“, sagte Trainer Jaron Siewert. Böse Überraschungen sollen dennoch vermieden werden. „Die Füchse haben oft genug bewiesen, was für Wunder möglich sind. Man möchte dieses Mal nicht auf der anderen Seite von so einem Wunder stehen“, fuhr Siewert fort.

Deshalb möchte der Füchse-Coach unbedingt verhindern, dass sich angesichts des komfortablen Vorsprungs der Schlendrian einschleicht. „Wenn das eintritt, können acht Tore auch mal ganz schnell in die andere Richtung gehen. Wir sind nicht bereit, irgendwelche Spiele leichtfertig abzugeben. Denn das kann wirklich einen Bruch bringen“, warnte Siewert.

Sollte es der Spielverlauf  dennoch hergeben, könnten die Füchse aber einigen Stammkräften mehr Pausen geben. Denn die kommenden Wochen werden hart. „Das probieren wir schon in der ganzen Saison, dass wir Spielanteile verteilen. In seltensten Fällen muss jemand in zwei Spielen hintereinander über 60 Minuten gehen“, sagte Siewert.