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CDU-Basisbewegung Heimatunion für punktuelle Zusammenarbeit mit der AfD

Die Heimatunion innerhalb der sächsischen CDU ist für mehr Pragmatismus im Umgang mit der AfD. Sie will aber weder eine Koalition noch eine Brandmauer.

Von dpa 02.03.2026, 09:28
Die sächsische Heimatunion ist für eine Kooperation mit der AfD, nicht aber für eine Koalition. (Archivbild)
Die sächsische Heimatunion ist für eine Kooperation mit der AfD, nicht aber für eine Koalition. (Archivbild) --/CDU sachsen/dpa

Dresden - Die konservative sächsische CDU-Basisbewegung Heimatunion kann sich eine Kooperation mit der AfD vorstellen. „Eine punktuelle Zusammenarbeit auch mit der AfD in Sachfragen darf kein Tabu sein, wenn es um die Interessen einer großen Mehrheit geht. Selbstverständlich kann das keine Koalition sein“, erklärte Heimatunion-Chef Sven Eppinger. Es sei besser, mit den „Falschen“ das Richtige zu tun als mit den „Richtigen“ das Falsche. Momentan folge die CDU eher der umgekehrten Devise. Es gehe aber darum, das Notwendige und inhaltlich Richtige zu tun. 

„Deutschland braucht endlich Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung – wie sie schon im Wahlprogramm als Teil von "CDU pur" formuliert worden waren. Um diese für das Land dringend notwendige Politik durchzusetzen, muss die CDU bereit sein, die Zustimmung aller Parlamentarier zu akzeptieren, unabhängig davon, welcher Fraktion sie angehören“, betonte Eppinger. Seit Monaten könne man erleben, dass viele der dringenden Reformen mit der SPD so wenig möglich seien wie mit Grünen oder Linken.