113. Berliner Sechstagerennen Kluge und Malcharek nach erstem Sixdays-Tag auf Rang zwei
Roger Kluge muss nach dem Ausfall seines Partners improvisieren – reicht es trotzdem für den Sieg? Zwei Niederländer führen.

Berlin - Vorjahressieger Roger Kluge und sein Ersatz-Partner Moritz Malcharek sind nach dem ersten Tag beim Sixdays Weekend in Lauerstellung. Die beiden deutschen Bahnradfahrer liegen beim 113. Berliner Sechstagerennen hinter den Niederländern Vincent Hoppezak und Yoeri Havik auf Rang zwei. Kluge/Malcharek (53 Punkte) müssten aber noch einiges aufholen: 77 Punkte stehen für Hoppezak/Havik zu Buche.
Kluge wollte eigentlich mit seinem neuen Partner Moritz Augenstein antreten, der aber kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste. Im Erfolgsduo mit Theo Reinhardt hatte Kluge im Vorjahr gewonnen.
Geschke startet das Rennen
Beim Sprint liegt Maximilian Levy bei der Rückkehr drei Jahre nach seinem Abschied mit 50 Punkten vorn. Der viermalige Weltmeister ließ Luca Nissel (47 Punkte) und Benjamin Bock (40 Punkte) hinter sich. Robert Förstemann folgt mit 34 Punkten auf Rang vier. Bei den Sprinterinnen lag Alessa-Catriona Pröpster nach dem ersten Tag auf Rang eins.
Rund 6.500 Zuschauer kamen am Freitag ins Velodrom. Der ehemalige Radrennprofi Simon Geschke und TV-Moderator Sebastian Pufpaff starteten das Rennen. Für den zweiten Tag sind nach Angaben des Veranstalters alle Sitzplätze ausverkauft und nur noch Karten für den Innenraum verfügbar. Die Sixdays waren vor einigen Jahren aus wirtschaftlichen Gründen auf zwei Tage verkürzt worden.