Iran-Konflikt Lufthansa: Evakuierungsflug landet am Donnerstagmorgen
Ein voll besetzter Lufthansa-Jet bringt im Regierungsauftrag besonders schutzbedürftige Menschen aus dem Nahen Osten nach Frankfurt. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant.

Frankfurt/Main - Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze.
Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.
Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.
Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts sitzen in der Region weiterhin Zehntausende Menschen fest. Es gab zahlreiche Flugausfälle. Am Dienstag landete erstmals wieder eine Maschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai in Frankfurt am Main. Am späten Abend kam ein weiterer Flieger am Flughafen München an. Viele Rückkehrer fielen erleichtert ihren Familien in die Arme.