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Weimarer Land

Mann stirbt nach Sturz in Erdloch: Ursachenforschung

Von dpa Aktualisiert: 05.07.2022, 14:43
Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei.
Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei. Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Apolda - Nachdem ein Mann beim Rasenmähen in Bad Sulza (Weimarer Land) in Thüringen in ein tiefes Loch gestürzt und gestorben ist, geht die Ursachenforschung weiter. Dabei soll geklärt werden, ob das Loch möglicherweise durch einen plötzlichen Erdfall zustande kam. Am Dienstag soll unter anderem ein Abgleich mit den Karten und Unterlagen zum Altbergbau in der Region sowie der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes vorgenommen werden, um Rückschlüsse auf die mögliche Ursache zu erhalten, informierte das Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN)
am Montagabend. Dadurch lasse sich auch das weitere Vorgehen zur Sicherung der Einsturzstelle ableiten, hieß es.

Tags zuvor stürzte ein 62-jähriger Mann, der gerade seinen Rasen mähte, in ein plötzlich entstandenes Loch in seinem Garten. Seine Frau hatte ihn nach Polizeiangaben gesucht und nur noch den Rasenmäher und das Loch im Garten vorgefunden. Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot aus dem etwa sechs Meter tiefen und ein Meter breiten Loch bergen. Rund um die Einsturzstelle war am Montag in einem Radius von gut 50 Metern abgesperrt worden.