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Orchester Merkel und Scholz besuchen Berliner Philharmonie

Die Berliner Orchester starten in die neue Saison - dazu kommen prominente Gäste. Was Klassikfans erwartet und wie sich die Preise in der Philharmonie ändern.

Von dpa Aktualisiert: 29.08.2025, 21:22
Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kam mit ihrem Mann Joachim Sauer zur Saisoneröffnung der Berliner Philharmoniker in die Philharmonie.
Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kam mit ihrem Mann Joachim Sauer zur Saisoneröffnung der Berliner Philharmoniker in die Philharmonie. Christoph Soeder/dpa

Berlin - Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit ihrem Mann Joachim Sauer am Abend den Saisonauftakt der Berliner Philharmonie besucht. Unter den Gästen waren auch Ex-Kanzler Olaf Scholz und seine Frau Britta Ernst sowie Schauspielerin Nina Hoss. Zum Auftakt der neuen Saison standen für das weltweit gefeierte Orchester und Oboist Albrecht Mayer Werke von Robert Schumann, Bernd Alois Zimmermann und Johannes Brahms auf dem Programm.

Was bringt die Saison?

Ein „wichtiger Meilenstein“ ist laut den Philharmonikern die Rückkehr des Orchesters zu den Osterfestspielen Salzburg 2026. Unter der Leitung von Kirill Petrenko wird dort bis 2030 Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov aufgeführt. Petrenko, seit der Saison 2019/20 Chefdirigent der Philharmoniker, gilt als „Ring“-Spezialist. 

Die niederländische Geigerin Janine Jansen wird als Gastkünstlerin sowohl in Berlin als auch in Salzburg spielen. Im November steht ein Barock-Wochenende an, im Februar gibt es erneut ein Festival für elektronische Musik namens „Strom“. „Dies ist jetzt die dritte Ausgabe, die ersten beiden waren jeweils ausverkauft und haben das Haus einmal einem völlig anderen Publikum geöffnet“, heißt es bei den Philharmonikern.

Neues bei den Karten

Die Karten werden laut Orchester durch die Einsparvorgaben des Senats im Schnitt um fünf Prozent teurer. In den höheren Kategorien sei es etwas mehr als in den günstigen. Im großen Saal wurde das günstigste Ticket demnach von 10 Euro auf 11 Euro erhöht. Die teuersten Tickets in Konzerten der Kategorie 4 (teuerste Kategorie außer Saisoneröffnung und Silvester) kosten nun statt 149 Euro 156 Euro. 

Neu ist das „Abo kompakt“, bei dem man statt sechs Konzerten (wie in den regulären Abonnements) vier Konzerte bucht. Das Drei-Euro-Ticket für Berlin-Pass-Inhaber wird nach wie vor angeboten. Vorverkaufstermine sind der 19. Oktober für die Konzerte von Dezember bis Ende März sowie der 15. Februar für April bis Saisonende.

Musikfest beginnt

Für Klassikliebhaber interessant ist auch das traditionelle Musikfest Berlin (bis 30. September), für das internationale Spitzenorchester anreisen. Am Samstag beginnt es mit einem Konzert des Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam. Der Abend wird auf Radio3 vom RBB und beim ARD Radiofestival übertragen. 

Für das Konzerthausorchester am Gendarmenmarkt und seine Dirigentin Joana Mallwitz geht es am 5. September los. Die Saisoneröffnung wird erstmals live in zwei Berliner Freiluftkinos übertragen.