Fußball-Bundesliga Musiala „nah“ am Comeback - Ohne Kimmich gegen Wolfsburg
Zwei Nationalspieler stehen beim FC Bayern zum Start ins WM-Jahr im Fokus. Das erste Heimspiel gegen Lieblingsgegner Wolfsburg findet aber noch ohne Musiala und Kimmich statt.

München - Das große Comeback von Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala beim FC Bayern ist in Reichweite, aber noch nicht zum Jahresstart. Der 22 Jahre alte Offensivspieler wird am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den Münchner Lieblingsgegner VfL Wolfsburg noch nicht zum Kader gehören, wie Trainer Vincent Kompany berichtete. Auch DFB-Kollege Joshua Kimmich, die erkrankten Alphonso Davies und Sacha Boey sowie der weiterhin beim Afrika Cup weilende Senegalese Nicolas Jackson fehlen zum Auftakt 2026.
„Jamal ist noch nicht für dieses Spiel bereit. Wir sind nah dran, aber wir wollen diesen letzten Schritt auch nicht zu schnell machen. Diese Woche war gut für ihn. Er hat fast alles mittrainiert. Aber dieses Spiel kommt noch ein bisschen zu früh“, erklärte Kompany vor dem Start in die englische Liga-Woche mit den Partien gegen Wolfsburg sowie danach auswärts in Köln und in Leipzig.
Musiala hatte sich vor einem halben Jahr bei der Club-WM in den USA beim Münchner Viertelfinal-Aus gegen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain eine schwere Verletzung am linken Bein zugezogen. Neben den Bayern hofft auch Bundestrainer Julian Nagelsmann im WM-Jahr auf eine zeitnahe Rückkehr des Nationalspielers. Kompany will dabei keine Risiken eingehen.
Kompany: Jo will immer pushen
Auch DFB-Kapitän Kimmich wird wegen seiner Probleme am Sprunggelenk, die den 30-Jährigen seit November plagen und schon zum Jahresende 2025 zu einer Spielpause zwangen, gegen Wolfsburg noch nicht wieder auflaufen.
„Sie kennen Jo Kimmich. Der will immer pushen. Er wird nicht ein Spiel mehr fehlen, als er fehlen muss. Aber im Moment ist die Situation, wie sie ist. Und da müssen halt die anderen Jungs der Mannschaft helfen im Moment“, sagte Kompany: „Aber wenn Jo zurückkommt, hoffe ich, dass dieses Problem definitiv gelöst ist. Dann kann er einfach wieder seinen Fußball spielen. Im Moment geht es in die richtige Richtung.“ Bis Ende Januar bestreiten die Bayern insgesamt sieben Partien, fünf in der Bundesliga und zwei in der Champions League.
Starke Heimbilanz gegen Wolfsburg
Die schon als Hinrunden-Erster feststehenden Münchner könnten mit einem Heimsieg am 16. Spieltag den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund auf nahezu vorentscheidende elf Punkte vergrößern. Der BVB hatte am Freitagabend 3:3 in Frankfurt gespielt. Die Wahrscheinlichkeit eines Sieges gegen Wolfsburg ist hoch, denn der FC Bayern hat daheim noch nie in der Bundesliga gegen den VfL verloren (26 Siege, zwei Unentschieden).
Trotz dieser Statistik mahnte Kompany: „Die Stärken von Wolfsburg sind deutlich. Sie sind eine offensivstarke Mannschaft, sie sind immer torgefährlich. In den letzten Spielen haben sie viele Tore gemacht. Es ist kein ungefährliches Spiel.“ Aber das sage er jede Woche, ergänzte der Bayern-Coach selbst.