Hochwasser

Nach Flut: Polizei zieht im Eifelort Schleiden in Container

Von dpa 22.09.2021, 11:48 • Aktualisiert: 24.09.2021, 00:03
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) besucht eine temporäre Container-Wache der Polizei.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) besucht eine temporäre Container-Wache der Polizei. Thomas Banneyer/dpa

Schleiden - Weil das Hochwasser ihre alte Wache heimgesucht hat, ist die Polizei im Eifelstädtchen Schleiden in ein Provisorium aus 24 Containern ausgewichen. Der Fluss Olef hatte die Wache Mitte Juli geflutet. Das Wasser stand im Keller und im Erdgeschoss, das Gebäude muss renoviert werden.

Auf dem Gelände stehen nun 24 Container, in denen die Wache mit fast 40 Polizeimitarbeitern untergebracht ist und am vergangenen Sonntag in Betrieb genommen wurde. „Die Polizei muss arbeitsfähig sein. Das ist unsere Pflicht“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch der Container-Wache.

Die Polizei in Schleiden habe den Wachbetrieb trotz der widrigen Umstände durchgehend aufrechterhalten, lobte Reul. Die Container dienen als Übergangslösung. Wann die alte Wache wieder bezugsfertig ist, sei noch unklar. Was die Containerwache kostet, könne wegen vertraglicher Bindungen nicht mitgeteilt werden.