Ex-"Dschungelcamp"-Teilnehmerin

Nach Polizeieinsatz und Einweisung in Psychiatrie - so geht es Helena Fürst jetzt

Seit Donnerstagabend, den 24. Juni, wird die 47-Jährige in der geschlossenen Abteilung der Frankfurter Uniklinik festgehalten. Zuvor sei die Polizei eingeschaltet worden. Wie es ihr nun geht.

Von Samantha Günther
Seit Donnerstagabend, den 24. Juni wird Helena Fürst in der geschlossenen Abteilung der Frankfurter Uniklinik festgehalten
Seit Donnerstagabend, den 24. Juni wird Helena Fürst in der geschlossenen Abteilung der Frankfurter Uniklinik festgehalten Foto: Screenshot https://www.instagram.com/die.fuerstin/

Frankfurt - "Es gibt überhaupt keine rechtliche Grundlage, mich hier länger festzuhalten! Ich bin völlig gesund, das ist Freiheitsberaubung", beschwert sich TV-Anwältin und Moderatorin Helena Fürst gegenüber "Bild". Die Ex-Dschungelcamp-Teilnehmerin wurde am vergangenen Donnerstag nach einem Vorfall in Frankfurt von der Polizei festgenommen.

"Am 24. Juni gegen 22 Uhr ist die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in Frankfurt gerufen worden, da im Keller eine Vielzahl von Kabeln in einem Stromkasten durchgeschnitten wurden", schilderte Polizeisprecher Manfred Füllhardt gegenüber dem TV-Sender RTL den Einsatz.

Am Sonntag äußerte sich die 47-Jährige gegenüber Bild, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird.
Am Sonntag äußerte sich die 47-Jährige gegenüber Bild, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird.

Fürst habe rumgeschrien und griff mehrfach in den Stromkasten hinein. Sie habe sogar versucht, die Polizisten anzugreifen. Verhaftet wurde die Moderatorin wegen der Tatbestände Sachbeschädigung, Beleidigung, Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte. 

Dass sie in die Psychiatrie eingeliefert werden muss, habe laut der "Bild"-Zeitung ein Arzt entschieden, der eine Eigengefährdung und womöglich einen Suizid befürchtete.

Fürst kämpft für Freilassung

Am Sonntag, den 27.Juni, äußerte sich die 47-Jährige gegenüber Bild, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird. "Vor meiner Tür sitzt eine Schwester, ich werde Tag und Nacht bewacht", wie die staatlich geprüfte Betriebswirtin der Zeitung erklärt. 

"Mein Zimmer stinkt wie ein Klo, das 50 Jahre nicht geputzt wurde."

Helena Fürst

Zudem beschwerte sich Fürst, dass es in ihrem Zimmer erbärmlich nach Urin  stinkt. "Mein Zimmer stinkt wie ein Klo, das 50 Jahre nicht geputzt wurde", so die Reality-TV-Teilnehmerin. "Ich bin von oben bis unten schwarz und dreckig vom Putzen. Aber man lässt mich hier noch nicht mal duschen", beklagt die "Kämpferin aus Leidenschaft" gegenüber Bild.

Wie RTL berichtet, wolle Helenas Mutter Mila nun versuchen, ihre Tochter aus der Psychiatrie rauszuholen. Bisher jedoch ohne Erfolg. Fürst soll einen sechsseitigen Widerspruch gegen die richterliche Entscheidung ihrer Unterbringung in der Psychiatrie geschrieben und eingereicht haben.