Querdenker

Blamage bei Telegram: Wendler warnt vor "Langzeittoten"

Schlagersänger Michael Wendler blamiert sich ein weiteres Mal bei Telegram. Er warnt vor "Langzeittoten".

Von Tobias Hofbauer
Schlagersänger Michael Wendler kritisiert die Regierung für ihre Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie
Schlagersänger Michael Wendler kritisiert die Regierung für ihre Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie Foto: dpa

Cape Coral - Er hat es schon wieder getan. Michael Wendler blamiert sich mit Verschwörungstheorien in seinem Telegram-Kanal. So nennt er in einem Post vermeintliche Todesfälle, die auf Impfungen zurückzuführen seien. 

Er schreibt von einer Dunkelziffer der Impftoten von fast 100 Prozent. Das seien bei 14.000 gemeldeten Fällen in Wahrheit eine Anzahl von 1.400.000 Toten, schreibt der Wendler in seinem Beitrag bei Telegram - obwohl bereits mehr als 60 Millionen Bundesbürger geimpft wurden. Und auch bei der spanischen Grippe sollen nur die Geimpften gestorben sein - nur gab es nie eine Impfung gegen diese Krankheit. Einen Beleg für seine Behauptungen nennt er nicht.

Vor allem seine Formulierung "Langzeittote" rief auf dem Nachrichtendienst Twitter viele hämische Kommentare auf den Plan. Mehrere Nutzer beglückwünschten dem Schlagersänger ironisch und stellten Vermutungen an, wie Teilzeit- oder Kurzzeittote genannt werden könnten.

In einem Interview sprach der Wendler davon, dass er die Menschen lediglich warnen wollte. Seiner Ansicht nach würden vor allem "Mainstream-Medien" die Gefahr durch das Virus aufbauschen, um den Menschen Angst zu machen und sie damit empfänglicher für Maßnahmen werden zu lassen.

In Wahrheit sei der Plan, dass eine neue Weltordnung installiert werde, so der Schlagersänger. Das Virus sei lediglich eine Rechtfertigung dafür, sagte der Wendler in einem Interview mit dem Magazin Compact, das innerhalb rechter Kreise ein viel gelesenes Magazin ist.