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„Alles Menschenmögliche getan“ Suche nach vermisstem Seemann vor Cuxhaven eingestellt

Stundenlang suchen mehrere Schiffe und ein Hubschrauber das rund ein Grad kalte Wasser vor Cuxhaven ab. Von dem Besatzungsmitglied eines Tankers fehlt weiter jede Spur.

Von dpa Aktualisiert: 25.01.2026, 14:02
Der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ hat auf der Unterelbe einen Rettungskragen mit Blinklicht gefunden. (Archivbild)
Der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ hat auf der Unterelbe einen Rettungskragen mit Blinklicht gefunden. (Archivbild) -/DGzRS/dpa

Cuxhaven - Die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied des Tankers „Songa Pearl“ vor Cuxhaven ist eingestellt worden. Es gebe keine Hoffnung mehr, den 29 Jahre alten Seemann lebend zu finden, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. „Es ist alles Menschenmögliche getan worden, sogar noch weit darüber hinaus“, sagte ein Sprecher.

Die Suche sei seit den frühen Morgenstunden gelaufen. Selbst mit einem Überlebensanzug sei die mögliche Überlebenszeit bei Wassertemperaturen von rund einem Grad deutlich überschritten, sagte der Sprecher.

Den Angaben zufolge war der unter maltesischer Flagge fahrende, rund 144 Meter lange Tanker von Antwerpen nach Danzig unterwegs. Zum Zeitpunkt der Alarmierung gegen 6.00 Uhr habe er sich vor Cuxhaven befunden. Die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See (MRCC Bremen) habe daraufhin eine großangelegte Suche eingeleitet.

Suche zu Wasser und aus der Luft

Daran hätten sich mehrere Rettungseinheiten der DGzRS, ein Lotsenboot, ein Boot der Wasserschutzpolizei, ein Schlepper sowie ein Such- und Rettungshubschrauber der Marineflieger beteiligt. 

Das zuletzt verkleinerte Suchgebiet in der Elbmündung sei mehrfach abgesucht worden. Hinweise auf den Mann hätten sich nicht ergeben. Zuvor sei auf der Unterelbe zwischen Cuxhaven-Groden und Otterndorf (Landkreis Cuxhaven) ein Rettungskragen mit Blinklicht gefunden worden, der dem Tanker zugeordnet worden sei. Wegen der Tiden- und Strömungsverhältnisse habe sich die Suche nach Nordwesten verlagert.