Ausstellungen

„The Cool and the Cold“ mit Malerei aus dem Kalten Krieg

Von dpa 23.09.2021, 13:31 • Aktualisiert: 25.09.2021, 08:23

Berlin - Der Berliner Gropius Bau widmet sich mit der Ausstellung „The Cool and the Cold“ der Malerei aus den USA und der UdSSR aus den Jahren 1960-1990. 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion sind mit der Gruppenausstellung rund 125 Arbeiten aus den Beständen der Sammlung Ludwig von 80 Künstlerinnen und Künstlern von Freitag an bis zum 9. Januar zu sehen.

Mit Blick auf den Mauerverlauf in unmittelbarer Nachbarschaft sagte Stephanie Rosenthal, Direktorin im Gropius Bau, am Donnerstag, es gebe „keinen passenderen Ort“ für die Ausstellung. Berlin sei schon immer Knotenpunkt politischer Entwicklungen gewesen mit den entsprechenden Einflüssen auf künstlerische Arbeit.

Die Ausstellung verzichtet weitgehend auf die Spiegelung kunsthistorischer Kategorien und ist in zeitgeschichtliche Räume unterteilt. So werden Arbeiten etwa von Jo Baer, Erik Bulatov, Ivan Čujkov, Helen Frankenthaler, Jasper Johns, Ilja Kabakov, Lee Lozano, Natalja Nesterova, Viktor Pivovarov, Jackson Pollock oder Andy Warhol einander thematisch zugeordnet. Gegenübergestellt wird die Befassung mit Themen wie Raumfahrt, Krieg und die Folgen für die Menschen, Stadtplanung oder Streetart.