Verkaufsoffener Sonntag Trübes Wetter bremst Weihnachtseinkäufe in Thüringen
Thüringer Städte locken mit dem ersten von zwei verkaufsoffenen Adventssonntagen im Freistaat. Händler hätten sich besseres Wetter gewünscht.

Erfurt - In mehreren Thüringer Städten haben die Menschen den ersten Advent zum Weihnachtseinkauf nutzen können. Nicht überall war der Einzelhandel zufrieden. Unter anderem in Saalfeld war die Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntag recht gut gefüllt. Anderenorts, etwa in Bad Langensalza, sei der Zulauf zunächst unter den Erwartungen geblieben, sagte Knut Bernsen, Landesgeschäftsführer des Handelsverbandes, in einer ersten Einschätzung. Dabei habe wohl auch das eher trüber Wetter eine Rolle gespielt.
Am ersten Advent luden überwiegend kleinere Städte zum Ladenbummel, Haupteinkaufssonntag in der Vorweihnachtszeit ist in Thüringen der zweite Advent.
Bernsen zufolge sind die Umsätze der Einzelhändler in der Woche vor dem ersten Advent in Thüringen unter den Erwartungen geblieben - trotz der „Black Friday“-Aktionen. „Das Weihnachtsgeschäft kann definitiv noch Fahrt aufnehmen“, sagte er.
Die Weihnachtszeit ist für viele Händler normalerweise die umsatzstärkste Zeit des Jahres, etwa in Buchhandlungen oder Spielwarengeschäften wird laut Handelsverband ein Viertel des Jahresumsatzes in der Weihnachtszeit gemacht.
In Thüringen sind nach dem Ladenöffnungsgesetz verkaufsoffene Sonntage am ersten oder zweiten Advent möglich. Am zweiten Advent locken nicht nur größere Kommunen wie Erfurt, Jena und Gera, sondern auch viele kleinere Orte zum Geschäftsbummel. Die Shoppingsonntage sind in der Regel an Weihnachtsmärkte gekoppelt.