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Aldi, Lidl, Rewe und Co.: Können Ungeimpfte bald nicht mehr einkaufen gehen?

In Hessen können Einzelhändler in Zukunft selbst entscheiden, ob sie die 2G-Regel anwenden oder nicht. Das bringt Konsequenzen für Ungeimpfte mit sich. Gelten nun auch bald in Aldi, Lidl, Rewe und Co. andere Regeln?

13.10.
In Hessen können Supermärkte bald das 2G-Model einführen. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild/
In Hessen können Supermärkte bald das 2G-Model einführen. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild/ dpa

Frankfurt/ DUR/ lb - Hygienevorschriften, Abstand und Maskenpflicht - beim Einkaufen müssen bereits einige Corona-Regelungen eingehalten werden. Der Impfnachweis spielte bisher jedoch keine Rolle. Das könnte sich in Hessen nun ändern, wie zahlreiche Medien berichten.

Das Verwaltungsgericht in Frankfurt hat nun entschieden, dass Supermärkte selbst entscheiden können, ob sie ungeimpfte Kunden in den Markt lassen oder nicht. Ursache dieser Entscheidung war die Klage eine Händlerin von Grills und Grillzubehör, die die sogenannte 2G-Regelung für ihren Laden durchsetzen wollte - mit Erfolg. Laut einer Mitteilung des Gerichts sei sie der Auffassung gewesen, dass "es ihr im Rahmen ihrer unternehmerischen Freiheit möglich sein müsse, das 2G-Model umzusetzen".

Durch das Einkaufen unter 2G-Beschränkungen würde das Einhalten von Abstand und das Tragen einer Maske entfallen. Theoretisch könnten nun auch große Märkte wie Aldi oder Rewe in Hessen nur noch Genesenen oder Geimpften Zutritt gewähren. Ob sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, bleibt abzuwarten.