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Feuerwehr in Südfrankreich kämpft weiter gegen Waldbrände

Mit einem massiven Aufgebot hat die Feuerwehr in Südfrankreich in der Nacht zum Dienstag den Kampf gegen mehrere große Waldbrände fortgesetzt.

Von Michael Evers
Mit einem massiven Aufgebot hat die Feuerwehr in Südfrankreich in der Nacht zum Dienstag den Kampf gegen mehrere große Waldbrände fortgesetzt.
Mit einem massiven Aufgebot hat die Feuerwehr in Südfrankreich in der Nacht zum Dienstag den Kampf gegen mehrere große Waldbrände fortgesetzt. Foto: picture alliance/dpa/AFP | Idriss Bigou-Gilles

Marseille (dpa) - Mit einem massiven Aufgebot hat die Feuerwehr in Südfrankreich in der Nacht zum Dienstag den Kampf gegen mehrere große Waldbrände fortgesetzt. «Alle meine Unterstützung gilt den 650 Feuerwehrleuten, die diese Nacht zum Schutz der Bevölkerung mobilisiert sind», sagte Innenminister Gérald Darmanin am Abend auf Twitter. Im Departement Var wüte ein großer Brand und die Wetterbedingungen seien ungünstig. Am Dienstag wollte der Minister die betroffene Region besuchen.

Vorangegangen waren den Bränden eine Hitzewelle und große Trockenheit. Alleine zu einem Brand in Gonfaron in den Bergen unweit von Saint-Tropez seien 430 Feuerwehrleute ausgerückt, bis zum Einbruch der Dunkelheit seien sie von Löschflugzeugen unterstützt worden, teilte die Zivilschutzbehörde mit. Verstärkung sei auf dem Weg.

Wie der Sender BFMTV berichtete, vernichteten die Flammen bereits ein Gelände von rund 2800 Hektar, angefacht wurden sie von kräftigem Wind. Mehrere Landstraßen mussten gesperrt werden. Zuvor hatte die Feuerwehr in Marseille auf Twitter über einen Brand auf einem Bergzug außerhalb der Stadt berichtet, zu dem rund 100 Löschkräfte mit 40 Fahrzeugen ausgerückt seien. Menschen gerieten in dem unbewohnten Gelände zunächst nicht Gefahr.