für 50 euro

Mit dem Bus ins Kriegsgebiet? Flixbus bietet wieder günstige Fahrten nach Kiew an

In diesen Zeiten eine Reise nach Kiew? Das ist für viele Menschen angesichts des Angriffskriegs auf die Ukraine wohl unvorstellbar. Flixbus hingegen bietet seit wenigen Wochen wieder Fahrten von Berlin nach Kiew an. Werden die Busse denn überhaupt voll?

Aktualisiert: 12.05.2022, 15:25 • 12.05.2022, 13:13
Zu Beginnn der russischen Invasion in der Ukraine hatte Flixbus ihre Fahrten in die ukrainische Hauptstadt vorerst komplett eingestellt. Foto: Fabian Sommer/Symbol/
Zu Beginnn der russischen Invasion in der Ukraine hatte Flixbus ihre Fahrten in die ukrainische Hauptstadt vorerst komplett eingestellt. Foto: Fabian Sommer/Symbol/ dpa

Berlin/Kiew/DUR - Flixbus, die deutsche Fernbusplattform, stellt wieder Fahrten in die ukrainische Hauptstadt Kiew zur Verfügung. Trotz des Krieges sei die Nachfrage nach dieser Busroute wohl hoch. "Wir sehen eine große Nachfrage nach den Linien aus der und in die Ukraine", sagte Unternehmenssprecher Sebastian Meyer der Berliner Zeitung. "Die Buchungszahlen steigen weiter. Derzeit sind die meisten Flixbusse auf diesen Verbindungen voll besetzt", fügte er hinzu.

Was kostet eine Fahrt mit dem Flixbus von Berlin nach Kiew?

Wer von Berlin nach Kiew reisen möchte, muss in den meisten Fällen laut Buchungsportal in Hannover oder in Polen umsteigen. Die gesamte Reisezeit beträgt dabei rund 36 Stunden. Mit dem Partner-Busunternehmen "Euroclub" gibt es laut Buchungsportal jedoch sogar eine Direktverbindung von Berlin nach Kiew, über Lember, Riwne und Zhytomyr. Bei dieser Route beträgt die Reisezeit rund 23 Stunden.

Die Preise für eine Hin- und Rückfahrt variieren dabei stark. Die Preisspanne liegt dabei von rund 50 Euro bis rund 130 Euro. Die Preise sind tages- und uhrzeitabhängig.

Nach Kriegsbeginn Busfahrten zunächst unterbrochen

"Wir haben auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um einige unserer Strecken, insbesondere in die ukrainische Hauptstadt, wieder aufzunehmen", so das Unternehmen. Zu Beginnn der russischen Invasion in der Ukraine hatte Flixbus ihre Fahrten in die ukrainische Hauptstadt vorerst komplett eingestellt. Die Verbindung nach Lwiw im Westen des Landes war dennoch weiter in Betrieb.

Die Zahl der Menschen, die in die Ukraine einreisen, nehme inzwischen wieder zu. Die Zahl der Ausreisenden sei aber laut des Unternehmens weiterhin doppelt so hoch.