kaltblütig erschossen

Mord aus Eifersucht: Social-Media-Star soll Frau und ihren Freund erschossen haben

Ali Abulaban alias "Jinnkid" aus San Diego ist in den USA kein unbekanntes Gesicht. Mit gut einer Million Follower unterhält er täglich seine Tiktok-Fans. Der Social-Media-Star soll nun aus reiner Eifersucht seine Frau und ihren neuen Partner erschossen haben.

27.10.2021, 10:16 • Aktualisiert: 27.10.2021, 13:16
Am Tag der Tat sei er um 15 Uhr in die Wohnung seiner Frau im 35. Stock eines Hochhauses eingebrochen und habe die Pistole auf beide gerichtet.
Am Tag der Tat sei er um 15 Uhr in die Wohnung seiner Frau im 35. Stock eines Hochhauses eingebrochen und habe die Pistole auf beide gerichtet. Screenshot: Instagram-Account  "Jinnkid"/27.10.2021

San Diego/ USA/ DUR - Ali Abulaban, auf den Plattformen Tiktok und Instagram auch bekannt als "Jinnkid", soll zwei Menschen erschossen haben - und zwar seine Ehefrau und ihren neuen Freund.

Mit rund einer Million Follower und seinen beliebten Comedy-Videos ist diese Tat für seine Fans unvorstellbar. Doch wie die Tageszeitung "San Diego Union Tribune" nun berichtet, soll der 29-Jährige seine Ex-Frau und deren neuen Partner in ihrer Wohnung ermordet haben. Der Grund: Eifersucht. Seine Ex-Partnerin soll Abulaban nach einer Trennung gebeten haben, die gemeinsame Wohnung zu verlassen. 

Täter vermutete, dass Frau fremdgeht

Kurz darauf installierte der Webstar eine Abhör-App auf dem Tablet seiner fünfjährigen Tochter - so soll er gehört haben, dass sich seine Frau mit einem anderen Mann in der Wohnung aufhielt.

Abulaban sei wohl davon ausgegangen, dass seine "Noch-Ehefrau" fremdgeht, weswegen er die beiden wenig später in der Wohnung des Opfers erschossen haben soll. Überwachungskameras zeigen, wie der 29-Jährige den Wohnkomplex aufsucht. Nach der Tat soll Abulaban seine Tochter von der Schule abgeholt und die Tatwaffe immer noch bei sich getragen haben.

Das Verfahren gegen den 29-Jährigen wurde eröffnet. "Jinnkid" selbst plädiert auf nicht schuldig und streitet alle Vorwürfe ab.