Verbrechen

Mordfall: Hat Star-Boxer Félix Verdejo seine schwangere Freundin erschossen?

Box-Star Félix Verdejo unter Mordverdacht: Er soll seine schwangere Kindheitsfreundin unter Drogen gesetzt, erschossen und gefesselt von einer Brücke gestoßen haben. 

Von Nico Esche

San Jose. Keishla Rodríguez Ortiz wurde laut Polizeiermittlungen unter Drogen gesetzt, erschossen und von einer Brücke geschubst. Die 27-jährige war schwanger. Der Vater des ungeborenen Kindes soll Box-Star Félix Verdejo sein. Er steht nun unter Verdacht seine Freundin getötet zu haben - und hat sich selbst den Ermittlern gestellt.

Die 27-jährige Ortiz wurde am vergangenen Donnerstag von ihrer Familie als vermisst gemeldet. Zwei Tage später wurde die Leiche der jungen Frau an die Lagune der Stadt San Jose gespült.

Wie The Sun berichtet, kommt es nun zur Anklage gegen den 27-jährigen Profiboxer Félix Verdejo. Ihm wird vorgeworfen Ortiz geschlagen, ihr eine unbekannte Substanz injiziert und auf sie geschossen zu haben. Anschließend soll er sie in San Jose von einer Brücke geschubst haben.

Félix Verdejo droht Todesstrafe

Die Anklageschrift gegen Verdejo umfasst Entführung mit Todesfolge, Autoentführung mit Todesfolge und vorsätzlichen Mord eines ungeborenen Kindes.

Verdejo hat sich den Ermittern gestellt, schweigt öffentlich jedoch über die Vorwürfe. Ihm droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe.

Laut Angaben von The Sun, soll die Mutter von Ortiz ihre Tochter vor Verdejo gewarnt haben. Sie solle "vorsichtig" sein, nachdem "er ihr schon zuvor gedroht habe".

Verdejo selbst ist eigentlich seit acht Jahren mit der Influencerin Eliz Marie Santiago Sierra verheiratet. Die ermordete Ortiz soll der Profi-Boxer seit Schulzeiten kennen, den Kontakt verloren beide nie. Er soll das Opfer laut Aussage von Ortiz' Mutter an dem Tag, an dem sie verschwand, besucht haben - um das Ergebnis des Schwangerschaftstests zu sehen.