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Schock im Supermarkt: Frau legt Leiche ihres Sohnes auf Lidl-Kasse - sie soll das Kind erstochen haben

Im italienischen Citta della Pieve soll sich ein schreckliches Verbrechen ereignet haben. Eine 44-Jährige hat die Leiche ihres Kindes auf die Kasse eines Supermarktes gelegt.

Von Aline Wobker 07.10.2021, 16:01 • Aktualisiert: 07.10.2021, 16:02
Auch vor dem Bauernhof in der italienischen Gemeinde Citta della Pieve wurden Kuscheltiere und Kerzen niedergelegt. 
Auch vor dem Bauernhof in der italienischen Gemeinde Citta della Pieve wurden Kuscheltiere und Kerzen niedergelegt.  Symbolfoto: dpa

Citta della Pieve/DUR - In der italienischen Gemeinde Citta della Pieve soll sich ein schreckliches Verbrechen ereignet haben. Eine 44-jährige Frau soll ihren zweijährigen Sohn mit mehreren Stichen getötet haben und danach die Leiche auf eine Supermark-Kasse gelegt haben. Was war passiert?

In der örtlichen Lidl-Filiale in einer italienischen Gemeinde haben sich furchtbare Szenen abgespielt: Eine 44-Jährige lief in die Filiale, sie soll um Hilfe geschrien haben, trug ihren blutüberströmten Sohn auf dem Arm und legte ihn auf die Kasse des Marktes - so berichtet unter anderem RTL.

Doch die Mutter und der Zweijährige wurden nicht etwa Opfer eines Überfalls. Die 44-Jährige soll ihr Kind selbst erstochen haben. Der schreckliche Verdacht soll sich durch eine Nachricht der 44-Jährigen erhärten. In dieser soll stehen: "Jetzt gehört er niemandem mehr." Außerdem soll die Frau ein Bild ihres blutüberströmten Kindes verschickt haben.

Kurz vor der Tat soll der Vater des Jungen vor Gericht das Sorgerecht erwirkt haben. "Sie hat meinen Alex an dem Tag entführt, an dem sie ihn mir übergeben sollte, weil das Gericht ihn mir anvertraut hatte", berichtete der Vater des Kindes der örtlichen Zeitung "Corriere dell'Umbria". Die 44-Jährige soll das Kind aus Ungarn entführt haben, nachdem sie das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hatte.

Unterschlupf soll die Frau dann bei einem Bekannten in einem Nachtclub in Italien gefunden haben. Das Newsportal Südtirolnews.it berichtet außerdem, dass die 44-Jährige unter psychischen Problemen leidet.

Im Zuge der Ermittlungen soll in einem Bauernhof in der Nähe des Lidl-Marktes ein blutverschmierter Kinderwagen inklusive Kleidung und einem Messer gefunden worden sein.