Unwetterwarnung Wegen Glatteis-Warnung ist Vorsicht geboten
Autofahrer, Fußgänger oder Bahn-Pendler müssen aufpassen: Am Dienstagmorgen könnte es vielfach gefährlich glatt sein. Die Wetterlage hat auch Auswirkungen auf Schulen.

Berlin/Potsdam - Wegen der Glatteis-Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Region Berlin-Brandenburg, die schon ab Montagabend galten, ist auch heute Früh Vorsicht geboten. Straßen und Gehwege können tückisch glatt sein, es besteht die Gefahr von Unfällen. Mehrere Brandenburger Landkreise riefen dazu auf, unnötige Autofahrten zu vermeiden. Auch wer die S-Bahnen nutzt, muss im Berufsverkehr mit möglichen Störungen rechnen. Witterungsbedingte Reparaturen an Weichen führten bereits am Montag zu Verspätungen.
Schulen in Brandenburg ohne Präsenzpflicht
Eltern in Brandenburg steht es frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das Bildungsministerium setzte die sogenannte Präsenzpflicht für heute aus. In Berlin soll der Schulbetrieb laut Bildungsverwaltung dagegen regulär laufen. Schulaufsicht und Schulen sind aber angehalten, die Wetterlage aufmerksam zu beobachten und gegebenenfalls zu reagieren.
Wegen der Glatteis-Warnung bleiben die Parkanlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg geschlossen, um Gefahren für die Besucherinnen und Besucher abzuwenden, wie die Stiftung mitteilte.
Unwetterwarnung vor Glatteis
Der DWD hatte für zahlreiche Landkreise und Städte Brandenburgs eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 ab Montagabend herausgegeben und bis Donnerstagmorgen hohe Glättegefahr prognostiziert. Der Grund: Nach Tagen mit strengem Frost und Schnee setzt sich milderes Wetter durch. Folge ist, dass Schneefall nach und nach in Regen übergeht, der auf dem kalten Boden überfrieren und zu Glatteis führen kann.
In Berlin kam es laut der Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag zunächst zu keinen besonderen Vorkommnissen auf den Straßen. Ähnlich verhielt es sich in Brandenburg. Es gab vereinzelte kleine Glätteunfälle, aber ohne regionalen Schwerpunkt, wie das zuständige Lagezentrum mitteilte.