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Klima Wetter deutlich zu trocken - nur wenig neues Grundwasser

Der Oktober war überdurchschnittlich nass - dem standen aber andere besonders trockene Monate gegenüber. Besonders einer stach negativ heraus.

Von dpa Aktualisiert: 20.01.2026, 11:19
Die Böden haben wenig Wasser bekommen. (Symbolbid)
Die Böden haben wenig Wasser bekommen. (Symbolbid) Daniel Vogl/dpa

Hannover - Weil es zuletzt in Niedersachsen zu trocken war, wurde nur wenig neues Grundwasser gebildet. Das geht aus einer Untersuchung des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Klimawandel hervor, über die das Geologie-Landesamt LBEG berichtet. Demnach gab es zwischen November und Oktober 17 Prozent weniger Regen als üblich. 

Zusammen mit der hohen Verdunstung durch gestiegene Temperaturen hätten in dem Zeitraum 141 Prozent weniger Wasser zur Verfügung gestanden als üblich. Für die Untersuchung wurden die Werte der vergangenen Monate mit den Durchschnittswerten aus den Jahren 1991 bis 2020 verglichen.

Trockenster März seit Wetteraufzeichnung

Überdurchschnittliche Niederschläge im Norden Niedersachsens im Oktober hätten das nicht auffangen können. Bereits im Frühjahr hatte das LBEG mitgeteilt, dass im März so wenig Wasser wie noch nie für die Grundwasserneubildung zur Verfügung gestanden hätte. Der Monat war demnach der trockenste März seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Die Grundwasserneubildung liege daher wie auch in den vergangenen weiter im niedrigen Bereich. Die üblicherweise eigentlich Niederschlags-starken Monate Dezember und Januar ließen bisher auch keine Trendwende erkennen.