Berlin (vs) l Die Stiftung Warentest hat insgesamt 16 mobile Computer getestet. In der neuesten Ausgabe (5/2016) der Zeitschrift Test erklärt sie, welcher Typ sich wofür eignet und welches Gerät in seiner Produktgruppe vorn liegt. Erfreulich: Jedes zweite Gerät ist „gut“; die Preise reichen von 700 bis 2 250 Euro.

Notebooks – die Klassiker

Für den Schreibtisch sind Notebooks genau das Richtige. Sie bieten ordentlich Rechenpower, große Bildschirme und vielfältige Ausstattung. Der Besitzer muss auf nichts verzichten: Er bekommt im Normalfall ein DVD-Laufwerk, eine separate Grafikkarte und viele Anschlüsse. In diesen Punkten sind Notebooks den anderen zwei Produkttypen überlegen. Zudem liegen ihre Preise oft niedriger als die von Ultrabooks und Hybriden.

Die üblichen Schwächen von Notebooks – das hohe Gewicht und die nicht allzu ausdauernden Akkus – spielen zu Hause oder im Büro kaum eine Rolle.

Von den sieben geprüften Notebooks im Test kommen nur zwei auf die Note „gut“. Die Preise der Windows-Modelle im Test liegen zwischen 700 und 850 Euro. Das Apple Macbook Pro 15 sticht etwas heraus – es kostet 2250 Euro.

Ultrabooks – die Leichten

Wer häufig unterwegs arbeitet, ist mit einem Ultrabook gut beraten. Diese Geräte sind ähnlich leistungsstark wie Notebooks, wiegen aber deutlich weniger und haben etwas kleinere Bildschirme, weshalb sie sich insbesondere für den mobilen Einsatz eignen. Auch ihre Akkus sind so konzipiert, dass sie selbst einen Langstreckenflug ohne Aufladen durchstehen. Um auf ihr Fliegengewicht zu kommen, verzichten Ultrabooks aber auf einige Ausstattungsmerkmale: ein DVD-Laufwerk und eine separate Grafikkarte fehlen üblicherweise.

Wer ein solches Gerät haben will, das mit der Performance von Notebooks mithalten kann, gleichzeitig aber rund ein Kilo weniger wiegt, muss tief in die Tasche greifen: Die vier geprüften Modelle dieser Produktgruppe kosten zwischen 1000 und 1500 Euro. Darunter befinden sich drei Windows-Geräte und ein Macbook.

Hybride – die Wandelbaren

Hybridrechner bieten ihren Besitzern zwei Betriebsmodi: Normalerweise treten sie wie Ultrabooks auf – sie sind relativ kompakt und leicht, haben oft starke Akkus, kommen ohne DVD-Laufwerk und separate Grafikkarte, wiegen daher weniger als Notebooks und sind damit sehr transportabel, kosten aber auch mehr.

Das Besondere an ihnen ist aber, dass sie auch als Tablet-Ersatz fungieren können, da sie Touchscreens verwenden und der Nutzer die Geräte so umbauen kann, dass er nur den Bildschirm vor sich hat.

Bei den Convertibles funktioniert das, indem die Tastatur unter das Display geklappt wird. Diese Hybridvariante entspricht übergewichtigen Tablets, da der Besitzer die Tastatur stets mitschleppen muss.

Bei den Detachables vollzieht sich die Verwandlung, indem der Nutzer die Tastatur vom Display abzieht – hier hat er also ein echtes Tablet vor sich. Die Wandelbarkeit der Hybriden kann dann ein Vorteil sein, wenn der Besitzer sie gelegentlich bei Präsentationen herumreichen will.

Alle fünf geprüften Hybridrechner arbeiten mit Windows und liegen preislich zwischen 1080 und 1650 Euro.

Alle Informationen in test 5/2016 oder unter www.test.de/notebooks.