München (rgm). Die Verkehrsdichte auf den deutschen Fernstraßen bleibt am kommenden Wochenende gering, die Zahl der Bauarbeiten nimmt langsam ab. In der Vorwoche zählte der ADAC noch 370 Baustellen auf den Autobahnen, jetzt sind es noch rund 300. Obwohl es dadurch immer wieder zu Verzögerungen kommen kann, hat nun die ruhige Zeit auf den Straßen begonnen. Auf folgenden Strecken sind besonders viele Baumaschinen im Einsatz:

- A 1 Köln – Dortmund und Bremen – Lübeck

- A 2 Dortmund – Hannover

- A 3 Nürnberg – Frankfurt – Köln

- A 4 Bad Hersfeld – Erfurt – Chemnitz

- A 5 Basel – Karlsruhe

- A 7 Würzburg – Hannover und Hamburg – Flensburg

- A 8 Stuttgart – München

- A 11 Berliner Ring – Stettin

- A 14 Halle – Leipzig – Nossen

- A 45 Gießen – Hagen

Auf den Autobahnen im Ausland herrscht ebenfalls größtenteils freie Fahrt – fast alle größeren Bauarbeiten sind dort abgeschlossen.

Fahrten in höhere Lagen der Mittelgebirge oder in die Alpen sollten nur noch mit Winter- oder zumindest Ganzjahresreifen angetreten werden. Auch Schneeketten sollten schon mit an Bord sein. Bei der Reiseplanung ist zu beachten, dass bereits viele Pässe gesperrt sind.

In Italien sind bereits alle Wintersperren in Kraft. In Österreich sind nur noch das Furkajoch in Vorarlberg und das Hahntennjoch in Tirol offen. In Frankreich können lediglich noch die Passagen über den Allos und Izoard befahren werden.

Auch die Schweiz hat der Winter bereits fest im Griff. Einzig der Flüelapass in Graubünden ist noch befahrbar. Der Col de la Croix ist derzeit wegen Lawinengefahr gesperrt – ob der Pass in den nächsten Wochen noch einmal öffnet, ist laut ADAC fraglich.