Berlin (dpa) - Der Billigflieger Easyjet streicht eine seiner innerdeutschen Verbindungen. Ab dem 29. März wird es keine Flüge mehr zwischen Berlin-Tegel und Frankfurt/Main geben, bestätigte eine Unternehmenssprecherin Informationen des Portals "airliners.de".

Lufthansa wird damit auf dieser vielgenutzten Strecke zum alleinigen Anbieter. Easyjet hatte die Verbindung aus der Erbmasse der insolventen Air Berlin übernommen und teils deutlich günstigere Preise als Lufthansa angeboten. Laut einer Airliners-Auswertung bot Lufthansa allerdings fast sieben Mal so viele Plätze an wie die Briten.

Easyjet kündigte gleichzeitig zehn neue Verbindungen aus der Hauptstadt unter anderem nach Porto und Chania auf Kreta an. Man biete mit mehr als 110 Strecken von und nach Berlin ein attraktives Netzwerk. Innerdeutsch geht es künftig von Berlin aus noch nach München, Stuttgart, Köln-Bonn Düsseldorf und Sylt.