Oberursel (dpa/tmn) - Thomas Cook kassiert seit einigen Monaten eine Gebühr für gedruckte Reiseunterlagen - trotzdem wollen einige Urlauber weiterhin ihre Dokumente auf Papier.

Rund 85 Prozent der Kunden entscheiden sich für digitale Unterlagen, wie Thomas Cook auf Anfrage mitteilt. Dies sei ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Knapp jeder Siebte (15 Prozent) entscheidet sich somit weiterhin für die Papiervariante.

Seit 28. November 2018 müssen Urlauber bei Thomas Cook drei Euro zahlen, wenn sie ihre Reiseunterlagen gedruckt erhalten möchten. Dies gilt für alle Marken des Veranstalters mit Ausnahme von Thomas Cook Signature Finest Selection und Kreuzfahrt-Reisen.

Tui hat sich bereits Ende 2016 vom Papier verabschiedet. Gedruckte Reiseunterlagen gibt es nicht mehr. Damals war der Aufschrei zunächst groß. Der Schritt wurde aber schließlich weitgehend akzeptiert.