19 Landeslisten zur Bundestagswahl zugelassen

Von dpa

Magdeburg - Die Sachsen-Anhalter können sich bei ihrer Zweitstimme zur Bundestagswahl im September zwischen 19 Parteien entscheiden. Der Landeswahlausschuss habe 19 Landeslisten zugelassen, teilte Landeswahlleiterin Christa Dieckmann nach einer Sitzung des Landeswahlausschusses am Freitag mit. Nur die Landesliste der Partei „diePinken/BÜNDNIS21 (BÜNDNIS21)“ und die der Partei „Team Todenhöfer - Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)“ hätten nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprochen und seien daher vom Ausschuss abgelehnt worden.

Alle sechs Landtagsparteien bekamen hingegen die Zulassung. Dahinter werden auf den Wahlzetteln in Sachsen-Anhalt die Listen der Tierschutzallianz, der Freien Wähler und der Partei Die Partei stehen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Zweitstimmenergebnis der Parteien in Sachsen-Anhalt bei der Bundestagswahl 2017, bei der die ersten zwölf Parteien bereits angetreten waren. Unter den neu kandidierenden Parteien sind zum Beispiel die Partei der Humanisten und „Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)“.

Sachsen-Anhalt ist derzeit mit 23 Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten - 18 Männern und 5 Frauen. Die CDU hatte 2017 alle neun Wahlkreise im Land direkt gewonnen und stellt damit die größte Gruppe unter den Sachsen-Anhaltern in Berlin. Über die Landeslisten waren außerdem jeweils vier Kandidaten von Linke und AfD, drei Sozialdemokraten, zwei FDP-Politiker und eine Grüne aus Sachsen-Anhalt in den Bundestag eingezogen.